Vanguard : Vor dem Hintergrund steigender Volatilität fielen die Mittelzuflüsse im März auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
Von Jonathan Decurtins, Head of Wholesale Schweiz und Liechtenstein
Im März investierten Anleger insgesamt 12,8 Milliarden US-Dollar in europäische ETFs, sowohl Aktien- als auch Anleihestrategien beendeten den Monat im Plus.
Mit einem Nettoneuvermögen von 10,8 Milliarden US-Dollar führten Aktien-ETFs das Feld an, Anleihe-ETFs sammelten 1,1 Milliarden US-Dollar ein.
Nach zwei Rekordmonaten und vor dem Hintergrund steigender Volatilität gingen die Mittelzuflüsse am europäischen ETF-Markt auf 12,8 Mrd. USD und damit den niedrigsten Standseit März 2024 zurück. Dennoch investierten Anlegerinnen und Anleger im ersten Quartal 2026 insgesamt 124,9 Mrd. USD in europäische ETFs, die damit ihren bisherigen Rekord vom dritten Quartal 2025 um 20,1 Mrd. USD übertreffen konnten.
Der wichtigste Grund für die steigende Risikoaversion war die hohe Unsicherheit, ausgelöst durch den Konflikt im Nahen Osten. US-amerikanische und globale Aktien fielen im März um 5,0 bzw. 7,3%, globale Anleihen lagen mit 2,0% im Minus.1 Die Nachfrage nach ETFs war uneinheitlich.
Aktien-ETFs wiesen ein Nettoneuvermögen von 10,8 Mrd. USD aus, wobei erneut Core ETFs und hier vor allem globale und Euroraum-Strategien besonders gefragt waren. Smart-Beta- und Themen-ETFs lagen ebenfalls relativ deutlich im Plus.
Parallel investierten Anleger 1,1 Mrd. USD in Anleihe-ETFs. ETFs auf Anleihen mit sehr kurzer Laufzeit wiesen mit 5,5 Mrd. USD die höchsten Mittelzuflüsse seit Anfang 2024 aus und auch ETFs auf inflationsgebundene Anleihen konnten zulegen. Unter den regionalen Exposures zeigten Anlegerinnen und Anleger eine klare Präferenz für globale und japanische Anleihen.
Rohstoff- und Multi-Asset-ETFs beendeten den Monat im Plus, Alternative ETFs wiesen dagegen Abflüsse aus.
Quelle : ETFWorld.ch
Newsletter




