Raiffeisen Börse täglich : Mit Blick auf den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten haben viele Anleger vor dem Wochenende Schadensbegrenzung betrieben.
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DER TAG | Ruhiger Start in die Woche
Der Start in die Handelswoche wird nur knapp behauptet erwartet. Für einen Dämpfer sorgt, dass der US-Präsident die Antwort des Iran auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges als «inakzeptabel» bezeichnet hat. Impulse aus dem Inland gibt es heute kaum.
SCHWEIZ | Lonza überzeugte Anleger nicht
Mit Blick auf den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten haben viele Anleger vor dem Wochenende Schadensbegrenzung betrieben. Damit entkoppelten sich die europäischen Aktienmärkte weiter von ihren Pendants an der Wall Street. Dort setzen die Anleger vor allem auf US-Technologiewerte. Diese sind hierzulande eher Mangelware. Abgaben gab es vor allem bei den defensiven Schwergewichten. Die PS von Roche lagen zum Schlussgong 0.9% tiefer. Sie fallen damit im Jahresvergleich weiter hinter den Aktien von Novartis (+0.1%) und Sandoz (+0.8%) zurück. Nach einem Update zum Geschäftsgang verloren die Valoren des Pharmaauftragsfertigers Lonza 0.7%. Dabei haben sich die Basler insgesamt positiv geäussert und die Prognose für das laufende Jahr bekräftigt. Besser im Markt lagen die Bankaktien UBS (+0.3%) und vor allem Julius Bär (+1.3%). Versicherer wurden dagegen mehrheitlich verkauft. Allen voran Swiss Life büssten deutliche 2.7% ein. Es war der letzte Tag, um sich den Titel ins Depot zu legen, um in den Genuss der Dividende für 2025 zu kommen.
GLOBAL | Intel-Chips für Apple
Ungeachtet wieder zunehmender Spannungen im Nahost-Konflikt haben die US-Aktienmärkte am Freitag angeführt von starken Technologiewerten mehrheitlich zugelegt. Der US-Arbeitsmarktbericht für April fiel merklich besser als erwartet aus, während der von der Universität Michigan erhobene Konsumklimaindex stärker als erwartet auf ein Rekordtief fiel. Ökonomen erwarten nach dem Arbeitsmarktbericht keine baldige Leitzinssenkung der US-Notenbank. Die Mitglieder der Fed dürften sich in ihrer mehrheitlich gehaltenen Einschätzung bestätigt sehen, dass der Arbeitsmarkt im Moment das geringere Problem sei, heisst es am Markt. Im Anlegerfokus standen die Aktien von Intel und Apple mit Kursgewinnen von knapp 14% bzw. 2.0%. Wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Insider berichtet, haben beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung getroffen, wonach Intel einen Teil der Chips herstellen soll, die in Apple-Geräten zum Einsatz kommen. Ziel von Apple sei es, die Abhängigkeit vom taiwanesischen Zulieferer TSMC zu verringern und so Lieferengpässe abzufedern.
Quelle: ETFWorld
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