Raiffeisen Börse täglich : Als Stütze erwiesen sich für den SMI gestern die Schwergewichte: So tendierten sowohl der Lebensmittelriese Nestlé (+1.6%), als auch die Pharmakonzerne Novartis (+1.9%) und Roche (+0.7%) im Plus.
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DER TAG | Anleger hoffen auf Signale aus Peking
Mit Spannung verfolgen Anleger heute das Treffen zwischen China und den USA, von dem sie sich Signale erhoffen. Sorgen macht den Börsianern der fortgesetzte Anstieg der Inflation. Die US-Verbraucherpreise haben deutlich gemacht, wie stark die Verbraucher durch den Krieg im Iran belastet werden. Am Nachmittag folgen die US-Produzentenpreise.
SCHWEIZ | SoftwareOne mit kräftigem Kursplus
Als Stütze erwiesen sich für den SMI gestern die Schwergewichte: So tendierten sowohl der Lebensmittelriese Nestlé (+1.6%), als auch die Pharmakonzerne Novartis (+1.9%) und Roche (+0.7%) im Plus. Auch Alcon (+2.9%) erholten sich etwas von den zuletzt gefallenen Kursen. Relativ gut schlugen sich Kühne+Nagel (+0.5%). Für positive Stimmung sorgten zuversichtliche Aussagen am Kapitalmarkttag des Konkurrenten DSV. Die grössten Verlierer unter den Blue Chips waren Logitech (-5.3%). Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Wochen. Ebenfalls Federn lassen mussten Swiss Re (-3.5%), nachdem auch Munich Re bei den jüngsten Quartalszahlen von einem anhaltenden Preisdruck berichtet hatte. In den hinteren Reihen fielen SoftwareOne mit einem Kursplus von 9.3% auf. Der IT-Dienstleister hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet und die Prognosen erhöht. Die Aktien des Laborausrüsters Tecan (+2.8%) legten nach Zahlen ebenfalls deutlich zu. Die Belebung bei Umsatz und Auftragseingang kam laut Händlern gut an.
GLOBAL | Tech-Werte leiden unter Iran-Sorgen
Wieder aufgeflammte Sorgen vor einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg haben die US-Technologieaktien gestern belastet. Diese waren seit Ende März stark gestiegen und gelten als besonders konjunktursensibel. So knickten Micron, Western Digital, Sandisk, Intel und Qualcomm um 4% bis 11% ein. In den vergangenen Wochen hatten Unternehmensberichte die geopolitischen Risiken eine Zeit lang verdrängt. Nun aber kamen von Seiten der Berichtssaison auch vermehrt schlechte Nachrichten. Der Kurs von Zoominfo Technologies etwa stürzte um fast ein Drittel ab, nachdem der Datensoftware-Anbieter mit einem enttäuschenden Ausblick Wachstumssorgen geweckt hatte. Gitlab, Hims & Hers Health und Under Armour sackten um 10% bis 17% ab. Das Tech-Unternehmen Gitlab hatte mit angekündigten Stellenstreichungen für Aufsehen gesorgt, während die beiden anderen Unternehmen aus dem Telemedizin- und Sportartikelbereich mit Gewinnausblicken die Erwartungen verfehlt hatten.
Quelle: ETFWorld
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