Raiffeisen Börse täglich : Zum Wochenstart sorgt der Konflikt im Nahen Osten einmal mehr für erhöhte Unsicherheit. Händler gehen von einem volatilen Börsenstart aus, nachdem Israel und der Iran einander über das Wochenende mit Raketen angegriffen haben.
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DER TAG | Eskalation im Nahost-Konflikt belastet
..«Nachdem die Friedensgespräche zwischen den USA und einem sichtlich erstarkten Iran ins Stocken geraten sind, stellt diese Eskalation eine echte Gefahr dar», meint ein Händler.
SCHWEIZ | Starke Gesundheitswerte
Nach einem eher richtungslosen Vormittag konnte sich der Leitindex SMI am Freitag nach der Publikation des US-Arbeits- marktberichts moderat im Plus halten. Als Reaktion darauf zogen die Renditen am US-Anleihenmarkt an, während der Dollar zum Franken wie zum Euro deutlich an Stärke gewann. Die Preise für Gold und Silber wie auch der ohnehin stark unter Druck stehende Bitcoin litten dagegen unter den Aussichten auf steigende Zinsen. Deutlichere Kursgewinne entfielen auf einige im Gesamtjahr schwache Titel wie etwa Alcon (+2.0%) oder Swiss Re (+1.7%). Auch Titel der Gesundheitsbranche wie Galderma (+1.5%) und Sandoz (+1.3%) schlossen klar im Plus. Der Duftstoff- und Aromenhersteller Givaudan (+1.1%) vermeldete eine Übernahme in Spanien. Gestützt wurden die Indizes auch von den Pharmatiteln Novartis (+1.9%) und Roche (+0.8%), die nach ihren Kursrückgängen weiter Boden gut machten. Moderat fester gingen Nestlé aus dem Markt (+0.4%). CEO Philipp Navratil bekräftigte am Swiss Economic Forum (SEF), dass der Nahrungsmittelkonzern weiterhin über Volumenwachstum Marktanteile gewinnen wolle.
GLOBAL | Gewinnmitnahmen lösten Turbulenzen aus
Die am Mittwoch schon eingeleitete Welle von Gewinnmitnahmen bei den heiss gelaufenen US-Tech-Aktien hat zum Wochenschluss ein lange nicht gesehenes Ausmass angenommen. Befeuert wurde die Bewegung von einem soliden Jobbericht, der die Spekulationen bestärkte, dass die US-Notenbank Fed demnächst ihren Leitzins erhöhen wird. Am Markt gilt nun eine Erhöhung um 0.25 Prozentpunkte bis zum Jahresende als eingepreist. Besonders hohe Verluste von bis zu 17% gab es bei den Aktien der Chipkonzerne ARM, Marvell, Micron und AMD. Auch Nvidia entkamen dem Abwärtsstrudel mit einem Minus von 6.2% nicht. Anleger wichen am Freitag unter anderem auf Aktien aus dem Konsumbereich aus: Die führenden Werte im Dow waren Procter & Gamble und Coca-Cola, aber auch Johnson & Johnson und McDonald’s gehörten mit Gewinnen von mehr als 2% zur Spitzengruppe.
Quelle: ETFWorld
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