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LGT : PMI-Daten stützen Asiens Börsen


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LGT Navigator : Asiatische Aktienindizes tendierten am Mittwoch uneinheitlich, da Industriedaten aus China und Japan die Stimmung in einigen Märkten stützten.

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Währenddessen gerieten aber südkoreanische Aktien unter Druck, da Anlegerinnen und Anleger nach einem herausragenden Quartal Gewinne mitnahmen. US-Aktien schlossen am Dienstag höher, angeführt von einem weiteren kräftigen Anstieg bei Technologiewerten. Jüngste US-Daten zu den offenen Stellen deuteten derweil auf einen Arbeitsmarkt hin, der sich nur allmählich abkühlt. Gold blieb unter USD 4000 je Unze, da sich der US-Dollar-Index auf seinem Niveau hielt, US-Staatsanleihen über die gesamte Laufzeitenkurve zulegten und die Ölpreise leicht stiegen. Der Fokus der Investorinnen und Investoren richtet sich nun auf Reden von EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Fed-Chef Kevin Warsh im Laufe des Tages.

Asiatische Aktienindizes handelten am Mittwoch uneinheitlich. Der südkoreanische KOSPI fiel um 1.7%, da Anlegerinnen und Anleger nach einem Anstieg von knapp 65% im zweiten Quartal Gewinne mitnahmen, während Japans Nikkei 225 um 0.8% stieg und Chinas CSI 300 um 0.3% zulegte. Chinesische Aktien wurden durch Daten gestützt, die zeigten, dass die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe (Purchasing Managers‘ Index, PMI) im Juni im Expansionsbereich blieb, während Japans jüngste Tankan-Umfrage und der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe auf ein verbessertes Unternehmensumfeld und eine stärkere Industriedynamik als im Mai hindeuteten. Anderswo im asiatisch-pazifischen Raum verlor Australiens S&P/ASX 200 0.6%, während Indiens Nifty 50 am Mittwoch 0.5% zulegte.

US-Aktien setzen technologiegetriebene Rally fort

An der Wall Street legten am Dienstag die Aktienindizes erneut zu, wobei der Nasdaq 100 um 1.7% auf 30’276.35 Punkte stieg, nachdem er am Montag bereits um 2% zugelegt hatte. Anlegerinnen und Anleger nutzten den jüngsten Rücksetzer, um bei KI-bezogenen Technologiewerten zuzukaufen. Der S&P 500 gewann 0.8% auf 7499.36 Punkte und verzeichnete sein stärkstes Quartal seit sechs Jahren, während der Dow Jones Industrial Average um 0.3% auf 52’319.20 Punkte stieg. Seit Jahresbeginn liegt der Nasdaq 100 nun etwa 20% im Plus, verglichen mit einem Anstieg von 9% beim Dow. Das unterstreicht, wie stark die Erholung des US-Markts von Technologiewerten abhängig war.

US-Stellenangebote im Mai stabil

Die Zahl der offenen Stellen in den USA war im Mai mit 7.6 Millionen unverändert, wie die am Dienstag veröffentlichten JOLTS-Daten zeigten, während die Zahl der Neueinstellungen bei 5.2 Millionen verharrte und die Zahl der gesamten Abgänge von revidierten 5.0 Millionen im April auf 5.1 Millionen stieg. Die Zahl der Kündigungen durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer blieb mit 3.1 Millionen weitgehend unverändert (nach revidierten 3.0 Mio.). Die Zahlen deuten darauf hin, dass der US-Arbeitsmarkt im Mai widerstandsfähig blieb, mit Anzeichen einer nachlassenden Arbeitskräftenachfrage, aber ohne deutliche Verschlechterung. Auf der Verbraucherseite stieg das US-Konsumentenvertrauen im Juni leicht auf 91.2 nach abwärts revidierten 90.6 im Mai. Der Lageindex des Conference Board fiel von 119.4 Punkten auf 116.4.

Inflation in Deutschland verlangsamt sich im Juni

Die jährliche Teuerungsrate in Deutschland sank im Juni auf 2.3% von 2.6% im Mai, während die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0.3% fielen, wie am Dienstag veröffentlichte vorläufige Daten zeigten. Die Kerninflation blieb unverändert bei 2.5%, während die Dienstleistungsinflation bei 3.1% verharrte. Der Rückgang der Gesamtinflation war vor allem auf eine weitere Abschwächung des Energiepreiswachstums auf 3.4% zurückzuführen, nach 6.6% im Mai und 10.1% im April, während die Lebensmittelinflation bei 0.4% blieb und sich die Güterinflation auf 1.7% abschwächte. Europäische Aktien schlossen am Dienstag mehrheitlich höher. Der Euro Stoxx 50 legte um 1.5% zu, während Deutschlands DAX ebenfalls um 1.5% stieg und Frankreichs CAC 40 0.4% gewann.

Schweizer KOF-Barometer steigt über den Durchschnitt

Das KOF-Konjunkturbarometer stieg im Juni auf 101.2, nach revidierten 98.6 im Mai und 95.4 vor einem Jahr, wie am Dienstag veröffentlichte Daten zeigten. Der Wert lag damit wieder über seinem langfristigen Durchschnitt, nachdem er in den vergangenen Monaten darunter geblieben war, was auf einen verbesserten kurzfristigen Ausblick für die Schweizer Wirtschaft hindeutet. Getragen wurde die Aufhellung vor allem von Indikatoren für das verarbeitende Gewerbe, insbesondere von jenen im Zusammenhang mit der Produktion, während auch Messgrössen für die Auslandsnachfrage und den privaten Konsum auf ein günstigeres Umfeld hindeuteten. Der Swiss Market Index war am Dienstag der Ausreisser unter den europäischen Aktienmärkten und gab um 0.2% nach.

Unternehmens- und Wirtschaftskalender

Unternehmensnachrichten im Fokus: Es stehen heute keine wichtigen Unternehmensnachrichten an.

Konjunkturdaten im Fokus: Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe aus mehreren der weltweit grössten Volkswirtschaften, darunter Schweiz (09:30), Italien (09:45), Frankreich (09:50), Deutschland (09:55), Eurozone (10:00), Grossbritannien (10:30), USA (15:45) und USA ISM (16:00); Einzelhandelsumsätze Schweiz (08:30), Verbraucherpreisindex Eurozone (11:00), ADP-Arbeitsmarktbericht USA (14:15), EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht (15:00 und 16:30), Fed-Chef Kevin Warsh spricht (15:00).

Quelle: ETFWorld


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