Raiffeisen Börse täglich : Nach der Verschnaufpause vom Wochenbeginn rückte der SMI gestern dank festerer Schwergewichte vor.
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DER TAG | Anleger blicken auf Fed-Protokoll
Geopolitisch rückt wieder die Strasse von Hormus in den Fokus, nachdem es dort zu gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran gekommen ist. Die US-Regierung blockierte zudem die Möglichkeit Irans, legal Öl zu verkaufen. Im Fokus der Marktteilnehmer steht am Abend das Protokoll der ersten Fed-Sitzung mit dem neuen Notenbank-Chef Kevin Warsh. Marktteilnehmer erhoffen sich damit mehr Einblick in die Denkweise von Warsh.
SCHWEIZ | Schwergewichte stützten den SMI
Nach der Verschnaufpause vom Wochenbeginn rückte der SMI gestern dank festerer Schwergewichte vor. Allen voran kletterten die Roche-Partizipationsscheine um 2.3% klar in die Höhe. Neben der guten Sektornachfrage dürften auch die Langzeitdaten zum Alzheimerwirkstoff Trontinemab ein Kurstreiber gewesen sein. Auch Novartis (+1.4%) und Givaudan (+2.4%) gehörten im SMI zu den Gewinnern. Eine zusätzliche Stütze boten dem Leitindex die Papiere des dritten defensiven Schwergewichts Nestlé (+1.7%). Gesucht waren im etwas breiter gefassten Geschäft auch Lindt&Sprüngli (PS: +2.2%), Swisscom (+1.4%) oder Kühne+Nagel (+1.2%). Die Titel des Logistikers dürften von der erhöhten Prognose des Branchennachbars DHL profitiert haben. Für Tech-Werte bleibt die Ausgangslage dagegen angesichts der sehr hohen Bewertungsniveaus nicht einfach. Das hat auch die Entwicklung bei Samsung gezeigt. Die Angst vor einem abrupten Ende der Tech-Rally, vor allem im Zusammenhang mit KI, sei auf dem Parkett deutlich zu spüren, so ein Marktexperte. «Die Favoriten der vergangenen Monate wackeln.»
GLOBAL | Kurs-Rally an US-Börsen legte eine Pause ein
Die jüngste Kurs-Rally des US-Leitindex Dow Jones Industrial pausierte gestern. Weitaus höhere Verluste als der Dow mussten allerdings die Technologie-Aktien hinnehmen. Allen voran die der Halbleiterbranche, nachdem Samsung den Markt trotz eines Rekordergebnisses nicht hatte überzeugen können. Die Aktie ist in Seoul um knapp 7% eingeknickt. In seinem aktuellen Geschäftsbericht geht der südkoreanische Elektronikriese für das zweite Jahresquartal von einem Betriebsgewinn von 89.4 Billionen Won aus. Das sind umgerechnet gut 51 Milliarden Euro – so viel wie nie zuvor. Die Aktien seien mit derart hohen Ansprüchen der Investoren belegt, dass die Erwartungen kaum noch zu übertreffen gewesen seien, hiess es am Markt. Insgesamt ändert sich gerade die Erwartungshaltung.
Quelle: ETFWorld
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