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Raiffeisen : SMI litt unter der Iran-Eskalation


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Raiffeisen Börse täglich : Für Unsicherheit sorgten gestern Angriffe im Nahen Osten sowie US-Präsident Donald Trump, der den Waffenstillstand mit dem Iran auf dem Nato-Gipfel aufgekündigt hatte.

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DER TAG | Die Stimmung hellt sich etwas auf

Die Börse scheint heute zum Handelsstart in den Erholungsmodus zu wechseln. Die USA griffen zwar wieder Ziele im Iran an, der US-Präsident dämpfte aber seine Aussagen zum Ende eines Waffenstillstands und sprach davon, keine vollständige Wiederaufnahme des Krieges zu planen.

SCHWEIZ | SMI litt unter der Iran-Eskalation

Für Unsicherheit sorgten gestern Angriffe im Nahen Osten sowie US-Präsident Donald Trump, der den Waffenstillstand mit dem Iran auf dem Nato-Gipfel aufgekündigt hatte. «Anleger schalten langsam in den Panikmodus», sagte ein Marktbeobachter. Abgestossen wurden damit insbesondere baunahe und damit konjunktursensible Aktien. Nebst Sika (-5.1%) am Tabellenende gaben auch Holcim (-4.0%), Geberit (-3.4%) und Amrize (-1.6%) klar nach. Betroffen waren auch Werte im breiten Markt wie Belimo (-7.4%), Implenia (-2.7%) oder Georg Fischer (-3.2%). Zudem fielen Industrie-Aktien wie Komax (-4.2%), Bystronic (-4.0%), Oerlikon und Dormakaba (je -3.8%) sowie Bossard (-3.5%) mit deutlichen Abschlägen auf. Die erhöhte Inflationsgefahr setzte auch Bankenwerte unter Verkaufsdruck. Daher wurden Partners Group (-1.9%) und UBS (-1,3%) verkauft. Neben der geopolitischen Lage verunsicherten hohe Bewertungen im Halbleitersektor. Durch die hohen Erwartungen sei die Fallhöhe bei diesen Titeln gross, sagte ein Ökonom. Dies zeigte sich bei ABB (-1.2%) und VAT (-1.4%) sowie im breiten Markt bei Comet (-2.2%), AMS Osram (-1.9%) und auch Inficon (-1.7%).

GLOBAL | Ölpreise wieder im Steigflug

Die jüngste Verschärfung der Krise im Nahen Osten und widersprüchliche Aussagen von US-Präsident Donald Trump haben gestern Kursverluste an den US-Aktienmärkten nach sich gezogen. Während die Preise für Öl und Gas stark stiegen, hielten sich die Verluste an den US-Aktienbörsen in Grenzen. Trump habe in den vergangenen Monaten mehrfach gezeigt, dass seine Rhetorik oft schärfer sei als die späteren politischen Massnahmen, sagte ein Broker. «Vieles spricht dafür, dass es aktuell erneut eine klassische Verhandlungstaktik im Stil von Trump ist». Aktien der Öl- und Gasproduzenten Chevron (+1.1%) und ConocoPhillips (2.1%) profitierten vom Anstieg der Energiepreise. Die Kurse von Fluggesellschaften wie American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines fielen dagegen um bis zu gut 4%. Die Papiere von Broadcom legten um fast 5% zu. Der Chip-Hersteller geht eine neue Vereinbarung mit Apple mit einem Volumen von mehr als 30 Milliarden US-Dollar ein.

Quelle: ETFWorld


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