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Raiffeisen : UBS stiegen auf ein Mehrjahreshoch


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Raiffeisen Börse täglich : Die erneute Eskalation im Nahen Osten und der kräftige Anstieg der Ölpreise belasteten gestern die Risikobereitschaft der Investoren.

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DER TAG | Richemont auf Wachstumskurs

Die Börse in der Schweiz wird heute etwas fester in den Handel starten. Für Rückenwind sorgt insbesondere Richemont – der Luxusgüterkonzern überraschte positiv mit einem kräftigen Umsatzwachstum. Daneben richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer auf das Beige Book der US-Notenbank.

SCHWEIZ | UBS stiegen auf ein Mehrjahreshoch

Die erneute Eskalation im Nahen Osten und der kräftige Anstieg der Ölpreise belasteten gestern die Risikobereitschaft der Investoren. Im Tagesverlauf erholte sich der SMI nach und nach, ehe am Nachmittag auch noch etwas Unterstützung von den US-Inflationsdaten hinzukam. Die sind im Juni stärker gesunken als erwartet. Die Zahlen waren insbesondere deshalb eine positive Überraschung, weil die Kernrate entgegen der verbreiteten Erwartung stagnierte. Am stärksten unter Druck standen Pharmawerte wie Alcon (-3.0%), die am SMI-Tabellenende schlossen, sowie im SLI Sandoz (-2.2%) und Straumann (-2.3%). Der SMI wurde insbesondere aber von den klaren Verlusten von Novartis (-1.7%) und Roche (-1.1%) belastet. Beide hatten schon in der vergangenen Woche einen schweren Stand. Nebst dem Pharmazulieferer Lonza (-1.1%) fielen auch Logitech (-2.0%) deutlich zurück. Die Abgaben von Richemont (-0.4%) waren moderater. Als Tagessieger gingen UBS (+3.7%) aus dem Rennen, die von starken Zahlen der US-Grossbanken Unterstützung erhielten.

GLOBAL | IBM sind eingebrochen

Der Dow Jones Industrial ist gestern vor allem aufgrund eines Kurseinbruchs von IBM kaum vom Fleck gekommen. Die Papiere des IT-Urgesteins brachen um mehr als 25% ein. Das Kursminus seit Jahresbeginn beträgt knapp 27%. Der IBM-Umsatz legte im zweiten Quartal laut vorläufigen Berechnungen um 1.0% auf 17.2 Milliarden US-Dollar zu, wie das Unternehmen überraschend am Dienstag mitteilte. Analysten hatten hier mit deutlich mehr gerechnet. Die Erlöse mit Software kletterten um 5.0% nach oben. Der Erlös aus Infrastruktur ging hingegen um 7.0% zurück. IBM-Chef Arvind Krishna hat das Unternehmen verstärkt auf das Geschäft mit Software ausgerichtet Am Markt gibt es daher die Sorge, dass KI mit ihren Software-Fähigkeiten das Geschäft von IBM aushöhlt. IBM zogen auch Salesforce (+2.1%), Adobe (-4.3%), Accenture (-2.9%) und Microsoft (-1.6%) mit nach unten. Wesentlich besser sieht es bei den Finanzinstituten aus. Die Bank of America (+1.7%) hat bei rekordhohen Einnahmen den Gewinn um 27% gesteigert. Rekordgewinne vermeldeten auch Goldman Sachs (+7.3%) und auch JP Morgan (+1.7%).

Quelle: ETFWorld


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