Raiffeisen Börse täglich : Der hiesige Aktienmarkt wurde gestern vor allem von den Pharma-Riesen belastet.
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DER TAG | Entwicklung der US-Anleihen im Fokus
Die Märkte dürften heute ganz im Zeichen der angeschlagenen US-Anleihemärkte stehen. Laut CNBC erwägt US-Finanzminister Bessent, die Liquiditätsreserve der Fed von knapp 1 Billion Dollar anzuzapfen, um die langfristigen US-Renditen zu senken. Am Markt wird dies jedoch eher als erstes Anzeichen von Panik denn als Plan gewertet.
SCHWEIZ | SMI von Schwergewichten belastet
Der hiesige Aktienmarkt wurde gestern vor allem von den Pharma-Riesen belastet. Roche (-1.4%) und Novartis (-0.5%) rangierten am unteren Ende der Tabelle. Schwach zeigten sich auch andere Unternehmen aus der Branche wie Sandoz (-0.6%) oder Lonza (-0.7%). Dagegen konnten Nestlé um 1.0% zulegen und schlossen wieder über der Marke von 80 Franken. Die anhaltende Schwäche der US-Halbleiterwerte schlug sich teilweise auch auf die hiesige Technologiebranche nieder. So büssten die vom KI-Boom zuletzt recht stark beflügelten ABB 2.5% ein. Nur wenig verändert zeigten sich die Werte von Kühne+Nagel (-0.1%) nachdem bekannt geworden war, dass Mehrheitseigner Klaus-Michael Kühne gestorben war. Nach dem Tod des Logistikmilliardärs haben die Schwyzer Regierung und Kühnes Geburtsstadt Hamburg dessen wirtschaftliches und gesellschaftliches Wirken gewürdigt. Der Schwyzer Regierungsrat zeigte sich in einer Mitteilung «tief betroffen». Kühne habe im Kanton, in der Schweiz und weltweit Spuren hinterlassen.
GLOBAL | Chipwerte belasten Nasdaq
Technologieaktien haben gestern in den USA wieder einmal Schwäche gezeigt. Negative Vorgaben aus Asien, die am Mittwoch nachbörslich anstehenden Quartalszahlen von Nvidia sowie Spekulationen über Preiserhöhungen wegen steigender Kosten bei der KI-Chip-Hersteller verunsicherten die Anleger. Im Blick stand zudem die Pressekonferenz der US-Regierung zu den Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, die die Anleger an den US-Börsen aber kaum bewegte. Finanzminister Scott Bessent sprach vom Start eines «wirtschaftlichen Grossangriffs auf die weltweiten Finanzverbindungen des Iran», bis das Regime dort «völlig isoliert» sei. Nvidia mit einem Minus von 2.9% und Tesla mit einem Minus von 3.8% gehörten den Verlierern. Bei Nvidia fragen sich viele Investoren inzwischen, ob der KI-Chiphersteller die hohen Erwartungen noch übertreffen kann. Analysten weisen darauf hin, dass der Aktienkurs nach den letzten vier Veröffentlichungen stets nachgegeben hat, da die positiven Überraschungen nicht mehr so deutlich ausgefallen sind.
Quelle: ETFWorld
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