Raiffeisen Börse täglich : Unternehmensnews aus dem SMI waren am Freitag Mangelware, entsprechend hielten sich auch die Ausschläge in Grenzen.
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DER TAG | Ölpreise und Nahost-Konflikt belasten
Es zeichnet sich ein verhaltener Start in die neue Woche ab. Sorgen bereitet die Kombination aus wieder steigenden Ölpreisen nach einer erneuten militärischen Eskalation im Nahen Osten zwischen den USA und dem Iran und zunehmenden Zinserhöhungsspekulationen nach dem eher falkenhaften Auftritt des US-Notenbankchefs am Freitag in Jackson Hole.
SCHWEIZ | Flughafen Zürich unter Druck
Unternehmensnews aus dem SMI waren am Freitag Mangelware, entsprechend hielten sich auch die Ausschläge in Grenzen. Bremsend auf den SMI wirkten sich einmal mehr die Pharma-Schwergewichte Roche (PS -1.5%) und Novartis (-0.7%) aus. Die Roche-PS hatten in letzter Zeit allerdings kräftig zugelegt, entsprechend dürften hier einige Investoren Gewinne mitgenommen haben. Die grössten Gewinner waren derweil Richemont (+1.8%), UBS (+1.7%) und Givaudan (+1.5%). Die Titel der Grossbank erzielten mit 44.5 Franken ein neues Jahres- bzw. Mehrjahreshoch. Heute wird sich erneut die Wirtschaftskommission des Ständerates mit der Gesetzgebung zur UBS befassen. Je nachdem wie der Entscheid ausfällt, könnte es zu Gewinnmitnahmen kommen. Etwas mehr News gab es aus dem breiten Markt. So hat der Flughafen Zürich (-7.7%) mit seinen Halbjahreszahlen die Erwartungen der Analysten bei der Profitabilität leicht verfehlt. Zudem hatten sich die Experten mehr Details zum neuen Flughafen Noida in Indien erhofft.
GLOBAL | Fed-Chef signalisiert Zinserhöhung
Hinweise des US-Notenbankchefs auf eine mögliche Zinserhöhung haben den New Yorker Aktienmarkt am Freitag nur mässig belastet. Mit deutlichen Worten zur hohen Inflation signalisierte Kevin Warsh seine Bereitschaft für eine straffere Geldpolitik. «Wir müssen davon überzeugt sein, dass sich die Kerninflation eindeutig und mit ausreichender Geschwindigkeit unserem Ziel annähert», sagte er beim mit Spannung erwarteten Notenbank-Treffen in Jackson Hole. Zwar zeigten die jüngsten Konjunkturdaten eine leichte Abkühlung. Allerdings sehe er darin nicht, dass sich an der grundlegenden Entwicklung etwas geändert habe. Unter den US-Einzelwerten sackten die stark gelaufenen Aktien von Marvell Technology am Freitag um 10.3% ab. Die Nvidia-Titel verloren nach der kräftigen Erholung am Donnerstag 4.6%. PayPal -Titel rutschten als Schlusslicht im Nasdaq 100 um 12.7% ab. Der Finanzinvestor Advent und der Zahlungsabwickler Stripe sollen ihre Pläne für eine Übernahme des Zahlungsdienstleisters aufgegeben haben.
Quelle: ETFWorld
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