Raiffeisen : AMS-Osram auf höchstem Stand seit Jahren

Raiffeisen Börse täglich : Der hiesige Aktienmarkt litt gestern wie die meisten globalen Börsen unter dem wieder ansteigenden Ölpreis.

Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter


DER TAG | Stimmung wieder etwas trüber

Nach dem guten Start in die Woche kippt die Stimmung vor allem mit dem Anstieg der Ölpreise an den Börsen wieder. Zugleich haben starke Einkaufsmanagerindizes in den USA die Wahrscheinlichkeit von Fed-Zinsschritten wieder nach oben getrieben. Eine Zinserhöhung im Oktober wird nun an den Märkten zu fast 70% eingepreist. Die Blicke richten sich nun auf das «Gipfeltreffen» zwischen Donald Trump und Xi Jinping. Ein US-Bundesgericht hat die von Trump verhängte Sperre für Journalisten der Medienhäuser CNN, MS NOW und Politico für das Weisse Haus aufgehoben.

SCHWEIZ | AMS-Osram auf höchstem Stand seit Jahren

Der hiesige Aktienmarkt litt gestern wie die meisten globalen Börsen unter dem wieder ansteigenden Ölpreis. Am Nachmittag wurde bekannt, dass in der für den globalen Rohölhandel wichtigen Strasse von Hormus erneut ein Frachtschiff unter Beschuss geraten war. Bei den Einzelwerten fielen die Aktien der UBS um 1.7%, nachdem der Schweizer Ständerat strengere Eigenmittel-Regeln für systemrelevante Grossbanken beschlossen hatte. Die Banken müssen Auslandstöchter künftig mit 90% hartem Kernkapital (CET1) unterlegen. Die Papiere von AMS-Osram stiegen im Handelsverlauf dagegen auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren und gewannen letztlich um 10.3% an Wert. Sie reagierten damit auf eine Studie des Analysehauses Jefferies, wonach das Hightech-Unternehmen gut aufgestellt ist, um von mittel- bis langfristigen Chancen im Bereich der Chip-zu-Chip-Verbindungen durch VCSEL-Technik zu profitieren.

GLOBAL | Anleger agierten zurückhaltend

Die US-Aktienmärkte sind zur Wochenmitte ins Minus gerutscht. Steigende Ölpreise und unerwartet starke US-Konjunkturdaten sorgten für wieder zunehmende Inflationssorgen und verstärkten Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Zudem belasteten steigende Anleiherenditen. Die USA und China werden einen bilateralen «Handelswaffenstillstand» bis Mitte Januar verlängern, wie Finanzminister Scott Bessent am Mittwoch mitteilte. Damit werden höhere Zölle vermieden, die im November hätten verhängt werden sollen, falls keine Einigung erzielt worden wäre. Bei den Einzelwerten stiegen die Anteilsscheine von IonQ um 4.4%. Das Quantencomputer-Unternehmen hatte bekannt gegeben, einen branchenweit ersten Decoder für Echtzeit-Quantenfehlerkorrektur entwickelt zu haben, der auf einem handelsüblichen Standardprozessor läuft.

Quelle: ETFWorld


Newsletter
Ich habe gelesen Privacy & Cookies Policy und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.