LGT Navigator : Die Sorge, dass die US-Zinsen länger hoch bleiben könnten, prägte am Mittwoch die Märkte, nachdem starke Unternehmensumfragen und steigende Energiekosten den Inflationsdruck verstärkt hatten.
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Die Wall Street schloss tiefer, während die asiatischen Börsen am Donnerstag uneinheitlich tendierten: Verlusten bei chinesischen Aktien standen Gewinne in Japan gegenüber. Die Renditen von US-Staatsanleihen blieben auf Mehrjahreshochs und der US-Dollar notierte fest. Anlegerinnen und Anleger beobachteten zudem das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Xi Jinping, nachdem die USA und China ihren Handelsfrieden verlängert hatten.
Die meisten asiatischen Aktienmärkte gaben am Donnerstag nach, da höhere globale Anleiherenditen und hohe Ölpreise die Risikobereitschaft belasteten. Gleichzeitig warteten Anlegerinnen und Anleger auf Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington. Der chinesische CSI 300 verlor 1.4% und der Hang Seng Index in Hongkong gab 0.5% nach, während Japans Nikkei 225 nach einer dreitägigen Feiertagspause 1.3% zulegte. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg über 5.1% und damit auf den höchsten Stand seit 2007. Australiens S&P/ASX 200 fiel um 0.7%, nachdem die Arbeitslosenquote ein Fünfjahreshoch erreicht hatte. Gold verbilligte sich um 0.1% auf rund USD 4280 je Unze, während Bitcoin um 2.7% auf rund USD 84’200 sank.
USA und China verlängern Handelsfrieden
Die USA und China haben ihren Handelsfrieden um zwei Monate bis zum 10. Januar verlängert, wie US-Finanzminister Scott Bessent am Mittwoch mitteilte. Damit bleiben die Zölle niedriger und die Versorgung mit seltenen Erden gewährleistet. Die Vereinbarung verlängert einen einjährigen Handelsfrieden, den US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping im Oktober vergangenen Jahres vereinbart hatten und der im November ausgelaufen wäre.
US-Aktien geben angesichts steigender Ölpreise nach
US-Aktien gaben am Mittwoch nach, da höhere Ölpreise, starke Konjunkturdaten und steigende Anleiherenditen die Inflationssorgen sowie die Erwartungen einer weiteren Zinserhöhung durch die Federal Reserve (Fed) wieder aufleben liessen. Der Dow Jones Industrial Average verlor 0.7% auf 51’511.59 Punkte, der S&P 500 sank um 0.8% auf 7706.05 Punkte und der Nasdaq-100 gab um 0.9% auf 30’470.29 Punkte nach, nachdem er am Dienstag ein Rekordhoch erreicht hatte. Brent-Rohöl verteuerte sich am Dienstag nach Berichten über einen weiteren Angriff auf ein Schiff in der Strasse von Hormus zeitweise um bis zu 4.5% auf knapp USD 104 je Barrel. Am Donnerstag gaben Brent-Futures leicht auf USD 103.22 je Barrel nach, während Futures auf West Texas Intermediate (WTI) bei rund USD 92.12 je Barrel notierten.
US-Geschäftsaktivität beschleunigt sich
Die Aktivität im privaten Sektor der USA beschleunigte sich im September. Der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex stieg von 56.0 im August auf 58.4 und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2021, wie Daten von S&P Global am Mittwoch zeigten. Die Aktivität im Dienstleistungssektor erreichte ein 59-Monats-Hoch, während die Industrieproduktion so stark zulegte wie seit April 2022 nicht mehr. Die höhere Nachfrage führte zugleich zum kräftigsten Beschäftigungswachstum seit Juni 2022. Die Teuerung bei den Vorleistungskosten erreichte den höchsten Stand seit Oktober 2022, da höhere Kosten für Treibstoff, Transport und Rohstoffe sowie Verzögerungen in den Lieferketten den Preisdruck verstärkten. Nach den stärker als erwarteten Industriedaten blieb der US-Dollar am Donnerstag nahe einem Zweimonatshoch, da diese die Inflationssorgen und Erwartungen einer weiteren Straffung durch die Fed verstärkten. Der Dollar-Index notierte nahe 101.1 Punkten.
Geschäftsaktivität in der Eurozone beschleunigt sich
Die Aktivität im privaten Sektor der Eurozone beschleunigte sich im September. Der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex stieg von 52.0 im August auf 53.1 und damit auf den höchsten Stand seit April 2023, wie Daten von S&P Global am Mittwoch zeigten. Die Aktivität im Dienstleistungssektor erreichte ein Zehnmonatshoch, während die Industrieproduktion dank höherer Auftragseingänge und eines soliden Wachstums in Deutschland so stark zulegte wie seit 55 Monaten nicht mehr. Steigende Energiepreise im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt führten zur stärksten Teuerung bei Vorleistungs- und Verkaufspreisen seit Mai. Das Vertrauen der Unternehmen in den Ausblick für die kommenden zwölf Monate trübte sich jedoch ein. Die europäischen Aktienindizes
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Quelle: ETFWorld
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