Bitget : Russlands exklusive Krypto-Börse – Strategische Weichenstellung in der Regulierung digitaler Vermögenswerte.
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Von Vugar Usi Zade, COO bei Bitget
Russlands Plan, eine regulierte Krypto-Börse ausschließlich für vermögende Investoren zu eröffnen, spiegelt einen globalen Trend wider: Staaten stehen zwischen dem Wunsch, das wirtschaftliche Potenzial der Blockchain zu nutzen, und der Notwendigkeit, Risiken zu begrenzen.
Indem die Teilnahme auf „superqualifizierte“ Akteure – vermutlich institutionelle Anleger und staatsnahe Unternehmen – beschränkt wird, schafft der Kreml eine kontrollierte Sandbox. Dieses Modell erinnert an die ersten lizenzierten Börsen in Singapur, erhält jedoch durch die geopolitische Komponente eine besondere Note: Der Handel mit BRICS-Partnern soll trotz Sanktionen erleichtert werden.
Der Erfolg des Pilotprojekts hängt von zwei Faktoren ab. Erstens: Liquidität. Ohne die Teilnahme von Privatanlegern könnte es Russlands Börse schwerfallen, mit Offshore-Plattformen zu konkurrieren, wie sie die meisten großen zentralisierten Börsen darstellen. Zweitens: Die internationale Reaktion. Sollten die EU oder USA das Projekt als Sanktionsschlupfloch einstufen, könnten Compliance orientierte Partner Abstand nehmen. Dennoch könnte das Experiment ähnliche Modelle in anderen von Sanktionen betroffenen Ländern wie dem Iran oder Venezuela inspirieren.
Für die globalen Kryptomärkte könnte Russlands Schritt einen Wandel hin zu mehr institutioneller Beteiligung und einer stärkeren Legitimation digitaler Vermögenswerte im internationalen Handel bedeuten. Da sich die geopolitischen Rahmenbedingungen weiterentwickeln, sollten Investoren und politische Entscheidungsträger diese Entwicklungen aufmerksam verfolgen.
Quelle: ETFWrld.ch
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