Aktien-ETPs führen die mittelzuflüsse im märz an – industriestaaten verlieren an fahrt, während schwellenländer die kehrtwende nehmen……
Russ Koesterich, Chef-Investmentstratege bei BlackRock
· Weltweit haben ETPs im März einen Nettomittelzufluss in Höhe von 12,9 Mrd. USD verbucht. Diese Gesamtentwicklung wurde vor allem vom Zufluss in Aktienprodukte getrieben, der sich auf 15,4 Mrd. USD belief.
· Die Zuflüsse in US-Aktienprodukte waren bis Mitte März stabil. Nachdem die US-Notenbank signalisiert hatte, dass die Zinsen 2015 früher als erwartet wieder steigen könnten, liessen sie nach. Unter dem Strich investierten Anleger in US-Aktienprodukte 15,8 Mrd. USD.
· Bei Schwellenländer-ETPs liess der Verkaufsdruck nach. Der Abfluss reduzierte sich auf 1,8 Mrd. USD. An den letzten sechs Tagen des Monats verbuchten Schwellenländer-ETPs täglich einen Nettozufluss, von dem sowohl breit anlegende Produkte als auch Produkte auf einzelne Länder profitierten.
· Bei Japan- und Europa-ETPs, die 2013 stark zu den Zuflüssen der Branche beigetragen hatten, liess die Dynamik angesichts fehlender Zeichen für einen weiteren Konjunkturaufschwung nach.
o ETPs auf japanische Aktien haben mit 0,7 Mrd. USD den ersten monatlichen Nettoabfluss seit zwei Jahren verbucht.
o ETPs auf europäische Aktien haben nach zehn Monaten mit Nettozuflüssen erstmals einen Abfluss verzeichnet. Dieser belief sich auf 0,9 Mrd. USD.
· Aus Fixed-Income-ETPs haben Investoren unter dem Strich 3,2 Mrd. USD abgezogen. Zwar verbuchten breit investierende Fixed-Income-Produkte sowie Investmentgrade- und Hochzinsanleihen-ETP stabile Zuflüsse. Jedoch wurden diese von Abflüssen aus US-Staatsanleiheprodukten in Höhe 9,5 Mrd. USD mehr als aufgewogen.
Source: ETFWorld.ch
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