Institutionelle Investoren sehen ETFs durch die Fonds- Richtlinie UCITS ausreichend reguliert

Bei einer im Rahmen der Vortragsreihe „ETFs unter der Lupe“ von db X-trackers durchgeführten Befragung institutioneller Investoren war eine große Mehrheit von 77 Prozent der Ansicht, dass der Investorenschutz bei börsennotierten  Indexfonds


     
    (Exchange Traded Funds, ETFs) durch die geltende EU-Fondsrichtlinie UCITS ausreichend reguliert ist. Nur eine kleine Minderheit hält weitere Regulierungen für Europa notwendig. An der Umfrage hatten sich 143 institutionelle Investoren1) an fünf Veranstaltungen in Deutschland und Österreich beteiligt. „Die Ergebnisse bestätigen, dass Investoren mit der Transparenz und dem hohen Niveau des Investorenschutzes bei ETFs zufrieden sind“, sagt Thorsten Michalik, Leiter db Xtrackers, Exchange Traded Funds Deutsche Bank. Dies werde auch durch die jüngste Statistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) bestätigt. Danach haben db X-trackers ETFs 2011 bis Ende September Netto- Mittelzuflüsse von 1,3 Milliarden Euro verzeichnet. Damit heben sie sich vom Markttrend ab, der Mittelabflüsse bei vielen Wettbewerbern verzeichnet. „Unsere Strategie der offenen Kommunikation wird positiv aufgenommen. Das kann man unter anderem daran ablesen, dass im September neun verschiedene db x-trackers ETFs Zuflüsse von jeweils mehr als 50 Millionen Euro verzeichnet haben“, sagt Michalik.
    Ein weiteres Ergebnis der Befragung: ETFs werden von einer großen Mehrheit als das Anlageprodukt mit der höchsten Transparenz hinsichtlich Struktur und Kontrahenten-Risiko angesehen. Für 71 Prozent der befragten Investoren bieten ETFs die höchste Transparenz. Bei klassischen Investmentfonds sahen dies hingegen knapp 19 Prozent als zutreffend an. „db X-trackers hat hohe Standards bei der Transparenz von ETFs in der Branche eingeführt, dies wird von Investoren anerkannt“, kommentiert Michalik das Umfrageergebnis. db X-trackers hat bereits seit 2009 für die meisten Aktien-ETFs sowie für alle ETFs auf Devisen-, Rohstoff-, Kredit- und Alternative Indizes einen Sicherheitenkorb hinterlegt, um das Kontrahentenrisiko zu minimieren. Seit 2010 ist die Zusammensetzung des jeweiligen Sicherheitenkorbes im Internet (www.dbxtrackers.com) täglich aktualisiert einzusehen. Alle Bestandteile des so genannten Collaterals sind bis auf die Ebene des einzelnen Wertpapiers aufgeschlüsselt. Damit wurden bereits sehr früh Marktstandards gesetzt, die über die gesetzlichen Vorgaben deutlich hinausgehen.
    Als wichtigste Auswahlkriterien für einen ETF gaben die an der Befragung teilnehmenden Investoren „Sicherheit“ und „Präzises Index-Tracking“ an. Deutlich seltener wurden die Kriterien „Kosten“, „Transparenz“ und „Liquidität“ genannt. Die Struktur des ETFs war für die an der Umfrage teilnehmenden Investoren das am wenigsten wichtige Auswahlkriterium.
    1) Aufteilung der befragten Investoren: Asset Manager 40%, Privatbanken 20%, Unabhängige Vermögensverwalter 10%, Banken/Sparkassen/Volksbanken 10%, Sonstige 20 %.

    Quelle: ETFWorld – Deutsche Bank

     


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