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LGT : Spannungen um Hormus belasten asiatische Aktien


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LGT Navigator : Die erneuten Kämpfe zwischen den USA und dem Iran rund um die Strasse von Hormus liessen die Rohölpreise am Montag deutlich steigen und belasteten die Risikostimmung in Asien, da Anlegerinnen und Anleger das Risiko eines weiteren energiegetriebenen Inflationsschocks einschätzten.

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Asiatische Aktien tendierten breit tiefer, angeführt von einem starken Rückgang in Südkorea und deutlichen Verlusten bei regionalen Chiptiteln, während die US-Aktienmärkte am Freitag nach dem starken Wall-Street-Debüt von SK Hynix im Plus geschlossen hatten. Die europäischen Indizes zeigten sich Ende vergangener Woche uneinheitlich, nachdem die deutsche Inflation im Juni nachgelassen hatte. Im Fokus der Märkte stehen in dieser Woche zudem die US-Inflationsdaten und der Beginn der Berichtssaison für das zweite Quartal.

Die Ölpreise stiegen zu Wochenbeginn deutlich, nachdem die USA und der Iran im Streit um die Kontrolle über die Strasse von Hormus, eine wichtige Route für globale Energieexporte, gegenseitig Angriffe ausgeführt hatten. West Texas Intermediate (WTI)-Futures legten um 4.5% auf USD 74.61 je Barrel zu, während Brent-Rohöl-Futures um 4.4% auf USD 79.38 stiegen, nachdem das US-Militär mitgeteilt hatte, nach Angriffen am Samstag weitere Angriffe auf den Iran durchgeführt zu haben. Der Iran erklärte, er habe die Meerenge geschlossen und US-Militärstandorte in mehreren Golfstaaten angegriffen, doch US-Vertreter bestritten die Schliessung. Gold weitete seine Verluste am Montag aus, nachdem die Kämpfe die Sorge verstärkt hatten, dass höhere Energiekosten die US-Notenbank Federal Reserve restriktiv halten könnten. Das gelbe Metall notierte 1.4% tiefer bei rund USD 4060 je Unze, während Silber um 2.7% auf rund USD 58 je Unze fiel. Der US-Dollar-Index legte unterdessen um 0.1% auf 101.09 Punkte zu.

Asiatische Aktien fallen wegen steigender Ölpreise

Die asiatischen Aktienmärkte gaben am Montag nach, da die erneuten Spannungen die Risikobereitschaft schwächten und Südkoreas Kospi um 8.6% einbrach. Chiptitel führten den regionalen Ausverkauf an, wobei Samsung Electronics um fast 8% und SK Hynix um 12% fielen, nachdem SK Hynix in der vergangenen Woche ein solides Handelsdebüt in den USA gegeben hatte. Japans Nikkei 225 verlor 2.6%, Australiens S&P/ASX 200 zeigte sich wenig verändert, der Hang Seng Index in Hongkong gab um 0.1% nach und der CSI 300 auf dem chinesischen Festland fiel um 2.1%.

US-Inflation und Bankenergebnisse im Fokus

Während die Geopolitik am Montag die Schlagzeilen dominiert, richtet sich die Aufmerksamkeit im weiteren Wochenverlauf auf die US-Inflation und den Beginn der Berichtssaison für das zweite Quartal. Die USA veröffentlichen am Dienstag den Verbraucherpreisindex (VPI) für Juni und am Mittwoch den Produzentenpreisindex (PPI) für Juni, was den Märkten neue Hinweise auf den Preisdruck und den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve geben dürfte. Die US-Berichtssaison beginnt am Dienstag, wobei JPMorgan, Bank of America, Goldman Sachs, Wells Fargo und Citigroup allesamt Quartalszahlen vorlegen. Auch Wachstumsdaten stehen im Fokus: China veröffentlicht am Mittwoch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das zweite Quartal und die Industrieproduktion für Juni, während das Vereinigte Königreich am Donnerstag das BIP für Mai publiziert. In der Geldpolitik gibt die Bank of Canada am Mittwoch ihren Zinsentscheid bekannt.

US-Aktien steigen nach Debüt von SK Hynix

Die US-Aktienmärkte legten am Freitag vergangener Woche zu, nachdem der südkoreanische Speicherchiphersteller SK Hynix ein starkes US-Börsendebüt gegeben hatte. Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0.3% auf 52’637.01 Punkte, der S&P 500 legte um 0.4% auf 7575.39 Punkte zu und der Nasdaq 100 gewann 0.3% auf 29’825.11 Punkte. Die Aktien von SK Hynix eröffneten bei USD 170, stiegen bis auf USD 177 und schlossen bei USD 168.33, womit sie 13% über dem Ausgabepreis von USD 149 lagen und auch andere Halbleiteraktien wie Nvidia und AMD stützten.

Deutsche Inflation lässt im Juni nach

Die deutsche Konsumentenpreisinflation verlangsamte sich im Juni von 2.6% im Mai und 2.9% im April auf 2.3% im Jahresvergleich, wie Destatis am Freitag bestätigte, während die Preise gegenüber dem Vormonat um 0.3% sanken. Energie blieb eine wichtige Quelle des Preisdrucks und verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3.4%, doch der Anstieg schwächte sich deutlich ab, da Kraftstoffe und Heizöl im Vergleich zum Mai günstiger wurden. Die wichtigsten europäischen Aktienindizes zeigten sich uneinheitlich: Der Euro Stoxx 50 gab um 0.2% auf 6269.97 Punkte nach, der deutsche DAX verlor 0.2% auf 25’067.09 Punkte und der französische CAC 40 stieg um 0.2% auf 8338.97 Punkte, während der Swiss Market Index um 0.1% auf 14’235.09 Punkte zulegte.

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Unternehmensnachrichten im Fokus: Es stehen heute keine wichtigen Unternehmensnachrichten an.

Konjunkturdaten im Fokus: Monatsbericht der Bundesbank (12:00).

Quelle: ETFWorld


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