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LGT : Technologiewerte brechen ein


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LGT Navigator : US-Technologiewerte fielen am Dienstag, da ein starker Ausverkauf bei KI-bezogenen Aktien die Wall Street nach unten zog, während asiatische Aktien am Mittwoch trotz anhaltender Sorgen über überdehnte Bewertungen stabiler tendierten.

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Auch europäische Aktien schlossen am Dienstag mehrheitlich tiefer, wobei der Euro Stoxx 50 um 1.3% nachgab. Gold blieb unter Druck, da sich der US-Dollar in Erwartung einer strafferen Geldpolitik der Federal Reserve stärkte. Der Blick der Investorinnen und Investoren richtet sich nun auf die Quartalszahlen von Micron am Mittwoch und auf die US-PCE-Inflationsdaten am Donnerstag.

Asiatische Aktien wurden am Mittwoch in einer engen Spanne gehandelt, da nachlassende Spannungen im Nahen Osten die Stimmung stützten. Sorgen über überdehnte Bewertungen im Technologiesektor begrenzten jedoch die Gewinne nach dem globalen, KI-getriebenen Ausverkauf der vorangegangenen Sitzung. Der Kospi in Korea erholte sich um 3.5% und machte damit einen Teil des fast 10-prozentigen Einbruchs vom Dienstag wett, während der japanische Nikkei 225 um 0.4% fiel, da Investorinnen und Investoren Signale aus der Juni-Sitzung der Bank of Japan bewerteten, die nach dem Zinsschritt auf 1% in der vergangenen Woche auf weitere Zinserhöhungen hindeuteten. Australiens ASX 200 legte um 0.2% zu, nachdem die Inflationsdaten für Mai gezeigt hatten, dass sich das Wachstum der Verbraucherpreise gegenüber April verlangsamte, während sich die zugrunde liegende Inflation beschleunigte und über dem Zielband der Reserve Bank of Australia von 2% bis 3% blieb. Der Hang-Seng-Index in Hongkong stieg um 0.6% und der CSI 300 auf dem chinesischen Festland gewann 0.6%.

Gold fällt, da sich der Dollar stärkt

Die Goldpreise setzten ihren Rückgang am Mittwoch fort. Der Kassapreis für Gold fiel um 0.7% auf USD 4080 je Unze, da ein stärkerer US-Dollar und steigende Erwartungen an Zinserhöhungen der Federal Reserve die Nachfrage nach dem unverzinsten Metall belasteten. Das Edelmetall ist nun in 5 der vergangenen 6 Sitzungen gefallen und dies nach 3 aufeinanderfolgenden Wochenverlusten. Gleichzeitig erreichte der Dollar-Index mit über 101 Punkten den höchsten Stand seit 13 Monaten, da die Märkte nach der Fed-Sitzung in der vergangenen Woche auf eine straffere US-Geldpolitik setzten. Nachlassende Sorgen über Lieferunterbrechungen im Nahen Osten reduzierten ebenfalls die Unterstützung für sichere Häfen, obwohl sich Investorinnen und Investoren weiterhin auf die US-PCE-Inflationsdaten konzentrieren, die am Donnerstag veröffentlicht werden und weitere Signale für den geldpolitischen Kurs der Fed liefern dürften. Sowohl Brent-Rohöl als auch West Texas Intermediate (WTI) gaben nach und wurden bei rund USD 76 beziehungsweise USD 73 je Barrel gehandelt, während die Renditen von US-Staatsanleihen zur Wochenmitte weitgehend stabil blieben.

US-Technologiewerte brechen ein

US-Technologiewerte gaben am Dienstag deutlich nach. Der Nasdaq 100 fiel um 3.3% auf 29’347.27 Punkte, da ein Ausverkauf asiatischer Technologiewerte Gewinnmitnahmen bei KI-bezogenen Titeln auslöste. Der S&P 500 verlor 1.4% auf 7365.46 Punkte, während sich der Dow Jones Industrial Average mit 51’666.84 Punkten kaum veränderte, was seine geringere Gewichtung von Technologieunternehmen widerspiegelt. Der Fokus richtet sich nun auf die Quartalszahlen von Micron am Mittwoch als Gradmesser dafür, ob die KI-getriebene Rally weiter anhalten kann. Bei den Konjunkturdaten zeigte sich, dass US-Privatarbeitgeberinnen und -arbeitgeber in den 4 Wochen bis zum 6. Juni im Durchschnitt 30’750 Stellen pro Woche geschaffen haben, nach 26’500 in der vorangegangenen 4-Wochen-Periode, wie aus vorläufigen ADP-Daten hervorgeht, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Der Anstieg markierte die erste Beschleunigung bei den Einstellungen seit dem 2. Mai, als der Wochendurchschnitt bei 40’750 gelegen hatte.

Transatlantische PMI-Lücke weitet sich aus

Die Lücke bei der Geschäftstätigkeit zwischen den USA und der Eurozone vergrösserte sich im Juni, wie die am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Daten zum Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global zeigen. Der zusammengesetzte PMI für die USA stieg von 51.5 im Mai auf 52.2, während der Index für die Eurozone von 48.5 auf 49.5 zunahm, jedoch im kontraktiven Bereich blieb. Das US-Wachstum wurde von einer stärkeren Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe gestützt. Dort stieg der PMI für das verarbeitende Gewerbe von 55.1 auf 55.7. In der Eurozone hielt die Schwäche trotz einer moderaten Verbesserung im Dienstleistungssektor an, da der entsprechende Index von 47.7 auf 48.9 stieg. Die Daten deuten darauf hin, dass der US-Privatsektor zum Ende des 2. Quartals eine robustere Dynamik beibehielt als jener der Eurozone.

Unternehmens- und Wirtschaftskalender

Unternehmensnachrichten im Fokus: Quartalszahlen von Micron Technology.

Konjunkturdaten im Fokus: ifo-Geschäftsklimaindex Deutschland (10:00), Baugenehmigungen USA (14:30), Quartalsbulletin der Schweizerischen Nationalbank (15:00), Neubauverkäufe USA (16:00), US-Rohöllagerbestände (16:30).

Quelle: ETFWorld


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