LGT : US-Inflation und Bankenergebnisse prägen diese Woche

LGT Navigator : Im Mittelpunkt der Woche stehen die US-Verbraucherpreise am Mittwoch und die Inflationsdaten für die Eurozone am Freitag.

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Den Auftakt zur Berichtssaison für das dritte Quartal machen am Dienstag und Mittwoch grosse US-Banken. Inflationszahlen kommen zudem am Dienstag aus Deutschland, am Mittwoch aus China und am Donnerstag aus Frankreich. Ebenfalls am Donnerstag stehen in den USA die Erzeugerpreise und die Einzelhandelsumsätze an. EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht am Mittwoch, SNB-Präsident Martin Schlegel am Donnerstag und US-Notenbankchef Kevin Warsh am Freitag. Wegen Feiertagen bleiben die Börsen in Japan und Kanada am Montag geschlossen.

KOSPI fällt bei uneinheitlichen Asienbörsen

Asiens Börsen entwickelten sich am Montag uneinheitlich: Der KOSPI verlor 3.1%, der S&P/ASX 200 gewann 0.7% und der Hang Seng gab 0.1% nach, während Anlegerinnen und Anleger auf US-Inflationsdaten und Unternehmensergebnisse warteten. Wegen Unsicherheit über eine mögliche Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine fielen Brent-Rohöl-Futures um 1.1% auf USD 103.58 je Barrel und Futures auf West Texas Intermediate (WTI) gaben um 1.4% auf USD 90.53 je Barrel nach. Vor den Ergebnissen von Taiwan Semiconductor Manufacturing am Donnerstag standen Chiphersteller im Fokus. Gold blieb bei rund USD 4200 je Unze stabil, Bitcoin stieg um 1.3% auf rund USD 84’100.

US-Verbraucherstimmung verschlechtert sich deutlich

Der vorläufige Index der University of Michigan fiel im Oktober auf 46.3 Punkte, nach 48.1 Punkten im September, wie am Freitag veröffentlichte Daten zeigten. Der Rückgang war stärker als erwartet, da die Lebenshaltungskosten die Haushalte belasteten. Die Inflationserwartungen für die kommenden zwölf Monate stiegen von 4.6% auf 4.7%.

US-Aktien steigen bei nachgebenden Ölpreisen

Die US-Aktienmärkte legten am Freitag zu. Die Ölpreise sanken angesichts nachlassender Spannungen im Nahen Osten, und die Sorgen über Investitionen in künstliche Intelligenz gingen zurück. Der Dow Jones stieg um 0.8% auf 51’654.95 Punkte, der S&P 500 um 0.6% auf 7811.54 Punkte und der Nasdaq-100 um 0.5% auf 30’883.15 Punkte. Technologieaktien erholten sich, nachdem ein Bericht bekannt geworden war, dem zufolge der ChatGPT-Entwickler OpenAI bis zum Jahresende einen annualisierten Umsatz von mindestens USD 70 Milliarden erwartet.

Beschäftigung in Kanada sinkt unerwartet

In Kanada gingen im September 68’300 Stellen verloren, nachdem bereits im August 41’700 Stellen weggefallen waren. Das zeigten am Freitag veröffentlichte Daten. Die Arbeitslosenquote stieg von 6.4% auf 6.5%, wobei der öffentliche Sektor die grössten Stellenverluste verzeichnete. Seit Jahresbeginn ist die Beschäftigung um 41’200 Stellen gesunken. Im gleichen Zeitraum 2025 hatte sie um 211’300 Stellen zugenommen.

Italiens Industrieproduktion sinkt überraschend

Die italienische Industrieproduktion ging im August um 1.3% zurück, nachdem sie im Juli um 0.6% gestiegen war. Damit blieb sie hinter den Erwartungen zurück, wie am Freitag veröffentlichte Zahlen zeigten. Im Vorjahresvergleich stagnierte die Produktion, während der Dreimonatsdurchschnitt gegenüber den vorangegangenen drei Monaten um 1.1% sank. Die Konsumstimmung in der Schweiz lag im September mit -36 Punkten nahezu auf dem Vorjahresniveau. Am Freitag gewann der Euro Stoxx 50 0.8%, während der Swiss Market Index um 1.1% stieg.

Unternehmens- und Wirtschaftskalender

Unternehmensnachrichten im Fokus: Quartalszahlen von LVMH und Progressive.

Konjunkturdaten im Fokus: Es stehen heute keine wichtigen Wirtschaftsdaten an.

Quelle: ETFWorld


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