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LGT : US- und asiatische Aktien erreichen Rekordstände


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LGT Navigator : Die asiatischen Aktienmärkte legten am Freitag zu, wobei Aktien in Japan und Südkorea auf Rekordstände stiegen, da Anlegerinnen und Anleger die erneuten militärischen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Iran ausblendeten und sich stattdessen auf die Hoffnung auf eine Waffenruhe sowie Rekordschlussstände an der Wall Street konzentrierten.

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US-Aktien schlossen am Donnerstag auf neuen Rekordständen, gestützt durch Hoffnungen auf ein mögliches Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran sowie positive Unternehmensnachrichten im Zusammenhang mit KI. Die Ölpreise gaben am Freitag leicht nach und steuerten auf deutliche Wochenverluste zu, da die Aussicht auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran die Sorgen über kurzfristige Angebotsunterbrechungen dämpfte, während Gold leicht höher notierte und der US-Dollar nachgab.

Die asiatischen Aktienmärkte legten am Freitag zu, da Anlegerinnen und Anleger die erneuten militärischen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Iran ausblendeten und sich stattdessen auf die Hoffnung auf eine Waffenruhe sowie Rekordschlussstände in den USA konzentrierten. Der südkoreanische Kospi stieg um 3.3% und erreichte ein neues Intraday-Hoch, während der japanische Nikkei 225 um 2.7% zulegte. Der australische S&P/ASX 200 gewann 1.4%, der Hang Seng in Hongkong rückte um 0.8% vor, und der CSI 300 in Festlandchina gab um 0.3% nach. Die Stimmung wurde durch Berichte vom Donnerstag gestützt, wonach sich Washington und Teheran weitgehend auf die Bedingungen eines vorläufigen Abkommens zur Beendigung ihres dreimonatigen Konflikts geeinigt hätten, auch wenn der Iran Berichten zufolge später am selben Tag Raketen abfeuerte. Auch Technologiewerte stützten die Gewinne, wobei Samsung Electronics um fast 6% zulegte, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, es habe mit der Lieferung von Mustern seiner neuesten High-Bandwidth-Memory-Chips an die Kundschaft weltweit begonnen.

Inflation in Japan verlangsamt sich im Mai

Bei den makroökonomischen Daten zeigte sich, dass sich die Kerninflation in Tokio, die als Frühindikator für die landesweite Inflation gilt, im Mai auf 1.3% abschwächte. Damit lag sie unter dem Wert des Vormonats und blieb unter dem Zielwert der Bank of Japan von 2%. Separate Zahlen zeigten, dass die japanische Industrieproduktion im April gegenüber März um 0.9% stieg und sich damit trotz Sorgen über höhere Energiekosten und Lieferkettenstörungen im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten erholte. Die Einzelhandelsumsätze des Landes stiegen im April im Jahresvergleich um 2.1%, blieben damit gegenüber März unverändert und fielen stärker aus als vom Markt erwartet. Die Kombination aus schwächerer Inflation und gemischten, aber robusten Aktivitätsdaten dürfte die Erwartungen stützen, dass die Bank of Japan ihre Geldpolitik nur allmählich normalisieren wird.

US-Aktien erreichen Rekordstände

US-Aktien schlossen am Donnerstag auf neuen Rekordständen, da Hoffnungen auf ein mögliches Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran die Stimmung hoben, während positive Unternehmensnachrichten im Zusammenhang mit KI zusätzliche Unterstützung boten. Der S&P 500 stieg um 0.6% auf 7563.63 Punkte, der Nasdaq 100 gewann 0.8% auf 30’223.89 Punkte, wobei beide Rekordstände erreichten. Der Dow Jones Industrial Average zeigte sich mit 50’668.97 Punkten kaum verändert. Die Märkte wurden durch Berichte ermutigt, wonach US-amerikanische und iranische Unterhändlerinnen und Unterhändler eine vorläufige Verständigung erzielt hätten, obwohl iranische Vertreterinnen und Vertreter erklärten, dass noch keine Übergangsvereinbarung abgeschlossen oder bestätigt worden sei. Auch einzelne Aktien bewegten sich deutlich: Das Softwareunternehmen Snowflake sprang nach Ergebnissen um 36.5% nach oben, Microsoft stieg im Vorfeld der Entwicklerkonferenz der kommenden Woche um 3.5%.

US-Kern-PCE bleibt stabil

Die US-Kerninflation der persönlichen Konsumausgaben lag im April bei 3.3% und damit unverändert gegenüber März, während die Gesamtrate gemäss den am Donnerstag veröffentlichten Daten ebenfalls unverändert bei 3.8% lag. Die Kernpreise stiegen gegenüber März um 0.2%, und die Gesamtpreise legten um 0.4% zu, wobei die Güterpreise durch einen Anstieg der Benzinpreise um 5.5% nach oben getrieben wurden, während die Dienstleistungspreise um 0.3% kletterten. Separate Daten vom Donnerstag zeigten, dass das US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal von ursprünglich 2% auf annualisiert 1.6% nach unten revidiert wurde, was auf schwächere Konsumausgaben und Investitionen zurückzuführen war. Die Konsumausgaben stiegen im April dennoch um 0.5%, während die persönlichen Einkommen stagnierten, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage der privaten Haushalte robust blieb, obwohl sich das breitere Wachstum abschwächte.

Europäische Aktien geben nach

Europäische Aktien schwächten sich am Donnerstag ab, da Anlegerinnen und Anleger die fragile Waffenruhe im Iran-Konflikt einschätzten; der EuroStoxx 50 fiel nach einem moderaten Anstieg in der vorherigen Sitzung um 0.3%. Der Swiss Market Index gab um 0.9% nach. Europäische Technologiewerte entwickelten sich mit einem Plus von 1.1% überdurchschnittlich. Auch Rüstungsaktien stiegen angesichts der geopolitischen Unsicherheit, während der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen nach der Ankündigung des Rücktritts seines Finanzchefs nachgab.

Unternehmens- und Wirtschaftskalender

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Quelle: ETFWorld


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