Raiffeisen Börse täglich : Die Börse in der Schweiz dürfte heute zum Handelsstart an die gestrigen Verluste anknüpfen.
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DER TAG | Nahost-Konflikt weiter im Fokus
Angesichts einer dünnen Nachrichtenlage geben Schlagzeilen vom Persischen Golf weiterhin die Kursrichtung vor. Für Gesprächsstoff sorgt das wieder von der US-Regierung aufgemachte Zoll-Thema. Zudem erklärte Lorie Logan, Präsidentin der Dallas Fed, dass im weiteren Verlauf dieses Jahres Zinserhöhungen notwendig sein könnten, um die hartnäckige Inflation einzudämmen.
SCHWEIZ | Schock bei Partners Group
Die Entwicklung im Iran-Krieg sowie neue Zollankündigungen aus den USA drückten gestern auf die Stimmung der Investoren. «Die jüngste KI-Euphorie kann die geopolitischen Risiken rund um den weiterhin ungelösten Iran-Konflikt offenbar nur noch partiell überdecken», fasste es ein Marktbeobachter zusammen. Unter den Blue Chips brachen Partners Group (-16.3%) regelrecht ein. Auslöser war ein Bericht, wonach der Privatmarktspezialist die Rücknahmen bei einem seiner Private-Equity-Fonds eingeschränkt hat. Auch Branchenvertreter aus den USA gaben in der Folge um bis zu 4.5% nach. Bei den Tech-Titeln wie Logitech (-5.2%), VAT (-1.1%) oder AMS Osram (-1.3%) kam es nach den starken Vortagesgewinnen zu Gewinnmitnahmen. Die beiden Uhrenkonzerne Richemont (-1.5%) und Swatch (-3.2%) gaben ebenfalls ihre Vortagesgewinne ab, die sie den Exportdaten verdankten. Beide Titel hatten zuletzt kräftig hinzugewonnen, Swatch erreichten am Dienstag sogar ein neues Hoch. Die defensiven Schwergewichte, darunter die Pharmariesen Roche (+0.6%) und Novartis (+0.5%), stützten den SMI etwas.
GLOBAL | Nahost-Eskalation belastete die Wall Street
Die US-Börsen haben gestern nach ihrer Rekordjagd unter Gewinnmitnahmen gelitten. Anleger hatten zudem Bedenken, dass es in nächster Zeit zu einem Friedensabkommen zwischen den USA und Iran kommen wird. Die Folge gegenseitiger Angriffe waren weiter anziehende Ölpreise. Hinzu kamen neue Zolldrohungen des US-Präsidenten. Kanada hat am Mittwoch angekündigt, die Einfuhrbeschränkungen für ausländischen Stahl und Aluminium aus anderen Ländern als den USA und Mexiko um ein Jahr zu verlängern. Dies ist ein Zeichen für die anhaltenden Schwierigkeiten der heimischen Industrie aufgrund der von Trump ausgelösten Handelsverwerfungen. Vereinzelt hielt die KI-Euphorie gestern noch an, wie Marvell Technology mit einem Kursplus von 3.7% Kursplus zeigten, nachdem sie am Dienstag einen Sprung von über 30% gemacht hatten.
Quelle: ETFWorld
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