Raiffeisen Börse täglich : Angeführt von starken Tech-Werten und steigenden UBS-Titeln (+1.9%) ging es für den Leitindex SMI gestern wieder nach oben.
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DER TAG | USA-Iran-Verhandlungen sollen weitergehen
Es zeichnet sich ein etwas ruhigerer Börsentag ab. Dazu trägt auch bei, dass es trotz der jüngsten Militärschläge weiter Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran geben soll. Der strauchelnde Volkswagen-Konzern will sich mit einem Massnahmenpaket bis 2030 «robuster, effizienter und wettbewerbsfähiger» aufstellen. Wie VW nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilte, soll die Modellpalette um bis zu 50% reduziert werden.
SCHWEIZ | Comet im Höhenflug
Angeführt von starken Tech-Werten und steigenden UBS-Titeln (+1.9%) ging es für den Leitindex SMI gestern wieder nach oben. Gebremst wurde er allerdings von der Schwäche der Schwergewichte Nestlé (-1.0%) und Novartis (-1.3%). Kräftige Kursverluste erlitten auch Lindt&Sprüngli (PS: -2.5%). Verhaltene Umsatzzahlen von Barry Callebaut sorgten für einen Kursverlust von 4.1%. Der weltgrösste Schokoladenproduzent ist im dritten Quartal 2025/26 zwar auf den Wachstumspfad zurückgekehrt und hat die Erwartungen zumeist erfüllt. Unsicherheiten gebe es dagegen bei der Profitabilität, hiess es am Markt. ABB rückte um 2.8% vor. Noch stärker waren die Ausschläge, die im breiten Markt gehandelt werden. AMS Osram verteuerten sich um 7.8%, während Comet, getragen von einer Kaufempfehlung, um 12.0% zulegten. Auch Logitech stieg um deutliche 3.9%.
GLOBAL | Chip-Aktien trieben Nasdaq an
Vor allem die Papiere der Halbleiterbranche erholten sich gestern an den US-Aktienmärkten von ihrer jüngsten Schwäche. „Immer wenn Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran aufflammen, klammert sich der Markt an die Versprechen massiver Investitionen in künstliche Intelligenz und an die Unternehmen, die davon profitieren dürften“, sagte ein Marktteilnehmer. An der Wall Street legten SanDisk um 7.6% und AMD um 5.7% zu. Auch Micron (+4.5%) erhielt Auftrieb durch Pläne, die Investitionen in den USA weiter zu beschleunigen, sodass sich das Gesamtvolumen bis 2035 auf 250 Milliarden US-Dollar belaufen soll. Rückenwind erhielten die Börsen auch von wieder fallenden Preisen für Öl und Gas. Allein in den USA stiegen die kombinierten Exporte von Rohöl und Erdölprodukten zwischen Januar und April um 25%, wie aus den jüngsten Daten der US-Energiebehörde EIA hervorgeht. Die Kaffeehauskette Starbucks (+2.5%) will künftig beim Einsatz betrieblicher Software stärker auf Künstliche Intelligenz setzen. Sie könnte den klassischen Software-Anbietern zur Konkurrenz werden.
Quelle: ETFWorld
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