Raiffeisen Börse täglich : Nach einem leicht positiven Start sank der Leitindex SMI gestern im Tagesverlauf zunehmend ins Minus.
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DER TAG | US-Arbeitsmarktdaten im Fokus
Die hiesige Börse dürfte heute etwas höher in den Handel starten. Impulse kommen wie so oft aus den USA, wo die US-Arbeitsmarktdaten auf der Tagesordnung stehen. Sollte sich der Arbeitsmarkt robust zeigen, hätte die Fed mehr Spielraum für eine straffere Geldpolitik.
SCHWEIZ | Lonza mit deutlichen Kursgewinnen
Nach einem leicht positiven Start sank der Leitindex SMI gestern im Tagesverlauf zunehmend ins Minus. Klar schwächste Bluechip-Werte waren die Galderma-Titel (-2.8%). Der Hautpflegekonzern hat einen weiteren Rückschlag bei der US-Zulassung für ein Faltenmittel vermeldet. Deutliche Abgaben gab es für die Swisscom-Aktien (-2.4% auf 608.5 Franken). Für einen deutlichen Abwärtsdruck sorgten zudem die schwergewichtigen Aktien von Novartis (-1.3%), auch die Titel der Konkurrentin Roche (-1.2%) schlossen deutlich schwächer. Das dritte Schwergewicht Nestlé (-0.2%) grenzte im Handelsverlauf die Abgaben ein. Bei den technahen Titeln gab es deutliche Kursgewinne für Lonza (+3.1%). Der Pharmazulieferer kündigte eine Erweiterung der Zusammenarbeit mit einem «führenden US-Biopharmaunternehmen» an, wobei der kumulierte Auftragswert laut Lonza ein Potenzial von mehreren Milliarden Franken hat.
GLOBAL | Meta steigt ins Infrastrukturgeschäft ein
Bei einem Symposium der Europäischen Zentralbank in Portugal äußerte sich der neue Fed-Chef Kevin Warsh nicht dazu, ob die US-Zentralbank die Zinsen bei ihrer nächsten Sitzung anhebt. Warsh betonte, dass die Inflationsrisiken seit der letzten Fed-Sitzung nachgelassen hätten, und deutete an, dass Produktivitätssteigerungen durch KI „erhebliche Auswirkungen auf die Geldpolitik“ haben könnten. Die Märkte preisen eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 30% für eine Zinserhöhung in diesem Monat ein. Kevin Hassett, Direktor des National Economic Council, erklärte gegenüber Fox Business, eine Zinserhöhung während eines «angebotsgetriebenen Booms» wäre ein «makroökonomischer Fehler». Zu den Einzelwerten: Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg will Meta ein Cloud-Infrastrukturgeschäft aufbauen. Zudem erwägt der Tech-Gigant, den Zugang zu «roher» Rechenkapazität zu verkaufen, ähnlich wie andere sogenannte «Neocloud»-Anbieter, etwa CoreWeave und Nebius. Während die Meta-Aktie im Nasdaq 100 mit einem Plus von 9% von dieser Neuigkeit profitierte, büssten CoreWeave dort knapp 14% ein und Nebius als Schlusslicht 17.0%. Unter den Branchengrössen mit Cloudgeschäft verloren zudem Oracle 2.8%.
Quelle: ETFWorld
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