Raiffeisen Börse täglich : Der Aktienmarkt ist gestern erneut vom Schwergewicht Novartis ausgebremst worden.
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DER TAG | Anleger halten sich zurück
Die hiesige Börse dürfte heute mit Verlusten in den Handel starten. An der Gemengelage hat sich nichts geändert. Die USA und der Iran setzen die gegenseitigen Militärschläge fort, ein Ende der Eskalationsspirale zeichnet sich derzeit nicht ab. Zudem stehen die Renditen an den Anleihemärkten weiterhin unter Aufwärtsdruck. Die Verbraucher- und Erzeugerpreise in China sind im August leicht gestiegen, angetrieben von der Nervosität an den Energiemärkten.
SCHWEIZ | Novartis-Aktien sind eingebrochen
Der Aktienmarkt ist gestern erneut vom Schwergewicht Novartis ausgebremst worden. Nachdem der Basler Pharmakonzern zum zweiten Mal innert weniger Tage einen Rückschlag in einer klinischen Studie vermelden musste, rutschte die Aktie um 11.0% ab. Gemessen an der Marktkapitalisierung resultierte so der grösste Tagesverlust in der Börsengeschichte von Novartis. Deutliche Abgaben verbüssten auch die Titel des Branchennachbarn Roche (-0.9%), während Amrize (-2.6%), Alcon (-2.0%) und Swiss Re (-1.6%) im SMI nach Novartis die grössten Abgaben hinnehmen mussten. Dem Leitindex waren die Papiere von Nestlé (+2.1%) eine willkommene Stütze. Finanzchefin Anna Manz sprach an einer Investorenkonferenz von einer weitgehend stabilen Profitabilität in der zweiten Jahreshälfte, dies trotz höherer Energie- und Treibstoffkosten. Zu den grössten SMI-Gewinnern zählten ABB (+2.5%) und Swisscom (+2.4%). Im breiteren Markt verloren Sandoz (-0.1%) leicht an Wert, während die Oerlikon -Aktien (+2.1%) zulegten.
GLOBAL | Aktien aus der Chipbranche gefragt
An der Wall Street hat es gestern nach dem verlängerten Wochenende einen schwachen Wochenauftakt gegeben. Auf die Stimmung drückten die weiter steigenden Ölpreise, die Inflations- und Zinsängste schürten. Angesichts einer Woche, die reich an marktbewegenden Ereignissen ist, bleibt die Risikobereitschaft gedämpft. Morgen wird der Zinsentscheid der EZB bekannt gegeben und am Freitag die US-Inflationszahlen. Unter Anlegern herrscht daher in der Breite Unsicherheit, auch wegen der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. In der Chipbranche knüpften viele Werte an ihre Kursgewinne vom Freitag an, was Börsianer immer noch mit Nachwehen der Ankündigung eines noch leistungsfähigeren KI-Modells vom ChatGPT-Entwickler OpenAI begründeten. Branchengrössen wie AMD, ARM oder Broadcom legten um bis zu 5.9% zu. Über ein Plus von 9.0% konnten sich die Anleger von Intel freuen.
Quelle: ETFWorld
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