Raiffeisen Börse täglich : Im Fokus stand am Freitag die anhaltende Unsicherheit um das Abkommen zwischen dem Iran und den USA.
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DER TAG | Märkte sind verunsichert
Der hiesige Aktienmarkt wird zum Start in die Woche etwas schwächer erwartet. Beim marktbestimmenden Thema Iran-Krieg hat es am Wochenende keinen Durchbruch gegeben, die Nachrichtenlage ist teils widersprüchlich. Alles in allem bezeichnen Marktteilnehmer die Lage als fragil. Das sorgt für Unsicherheit und Zurückhaltung.
SCHWEIZ | Partners Group mit weiteren Abgaben
Im Fokus stand am Freitag die anhaltende Unsicherheit um das Abkommen zwischen dem Iran und den USA. Für Diskussionsstoff sorgten zudem weiterhin die Sorgen um die US-Zinsen nach den unerwartet «falkenhaften» Äusserungen des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh. So wird eine Zinserhöhung an den Märkten in diesem Sommer nicht mehr ausgeschlossen. «Sollten sich die Zinsgerüchte verdichten, so droht den Märkten ein brutaler Realitätscheck», meint ein Marktökonom. Bei den Bluechips gingen die Titel des US-Baustoffkonzerns Amrize (-3.2%) nach zurückhaltenden Analystenkommentaren klar schwächer aus dem Handel. Abgaben gab es auch für die Titel des Schweizer Baustoffkonzerns Holcim (-0.7%), der eine grössere Akquisition in Deutschland abschliessen konnte. Unter Druck standen zudem Finanzwerte wie die seit Wochen gebeutelten Partners Group (-2.7%) oder Julius Bär (-1.4%). Mit deutlichen Kursgewinnen schlossen dagegen die Aktien des Pharmazulieferers Lonza (+1.4%) und des Augenheilmittelspezialisten Alcon (+1.8%). Die Aktien des Aromen- und Duftstoffspezialisten Givaudan (+1.9%) profitierten von positiven Analystenkommentaren.
GLOBAL | ASML im Visier der USA
Am Freitag hielten sich die Kursbewegungen an den europäischen Börsen in Grenzen. Impulse aus den USA fehlten, da US-Märkte feiertagsbedingt geschlossen waren. Auch der grosse Verfallstag konnte keine Akzente setzen. Für Aufmerksamkeit sorgte eine Warnung der US-Regierung an den Anlagenbauer ASML, dass eines seiner Systeme für Extrem-Ultraviolett-Lithografie in China im Einsatz sein könnte. Die Niederländer erklärten prompt, dass sie weder die Anlagen noch Zubehör ins Reich der Mitte exportiert hätten. ASML-Aktien verloren mehr als 1%, nachdem sie am Donnerstag einen neuerlichen Rekord erreicht hatten. Im Fokus standen zudem die Commerzbank (-0.03%) und Unicredit (-0.7%). Die Italiener haben ihre Beteiligung an der Commerzbank mit dem Übernahmeangebot deutlich ausgebaut. Wie die italienische Bank mitteilte, wurden ihr bis Dienstag 12.6% der Commerzbank-Aktien angedient.
Quelle: ETFWorld
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