Raiffeisen Börse täglich : Gebremst wurde der SMI gestern von einer Schwäche der beiden Pharmaschwergewichte Roche (PS -1.5%) und Novartis (-1.7%)..
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DER TAG | Quartalszahlen im Fokus
Der Börsenhandel wird heute im Vorfeld der US-Zwischenwahlen von Vorsicht und Zurückhaltung geprägt sein. Für Kursbewegungen dürften hierzulande vor allem die Quartalszahlen sorgen.
SCHWEIZ | Sinkende Ölpreise sorgten für Rückenwind
Gebremst wurde der SMI gestern von einer Schwäche der beiden Pharmaschwergewichte Roche (PS -1.5%) und Novartis (-1.7%). Grund waren allerdings nicht schlechte Produktoder Studiennews, sondern Abstufungen aus Analystenkreisen. Rückenwind kam derweil vom deutlichen Rückgang der Ölpreise, was vor allem konjunktursensitive Titel beflügelte. «Der Ölpreis ist und bleibt das Fieberthermometer», sagte ein Händler. Entsprechend sei weiter Vorsicht geboten. Bis zu den Ergebnissen der US-Zwischenwahlen am Mittwochmorgen werde sich wohl kaum jemand zu weit aus dem Fenster lehnen wollen. Satte Avancen gab es gestern derweil bei baunahen Titeln wie Amrize (+4.5%), Sika (+3.2%), Holcim (+3.1%) oder Geberit (+2.5%). Sie dürften von einigermassen guten Einkaufsmanagerindizes in diversen Ländern profitiert haben. Weit vorne waren mit Partners Group (+2.1%) und UBS (+1.4%) ausserdem noch zwei Finanzwerte.
GLOBAL | Apples iPhone-Geschäft überzeugt
Apple hat im vergangenen Quartal mit seinem iPhone-Geschäft die Markterwartungen übertroffen. Der Smartphone-Umsatz des Konzerns wuchs im Jahresvergleich um 17.5% auf 57.6 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit rund einer Milliarde Dollar weniger gerechnet. Das iPhone ist das mit Abstand wichtigste Produkt des Konzerns. Insgesamt stieg der Apple-Umsatz um 12% auf 114.5 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn erreichte 30.7 Milliarden US-Dollar (+12%), bei einer Bruttomarge von 47.9% – dem oberen Ende der von Apple prognostizierten Spanne. Bei Dienstleistungen und dem Geschäft in der Region China verfehlte Apple trotz Zuwächsen noch höhere Erwartungen der Analysten. Die Aktie gab im nachbörslichen US-Handel zeitweise um rund 1% nach. Weniger gut läuft es aktuell bei Marvell Technology. Der nun bestätigte Ausbau des KI-Infrastrukturgeschäfts mit der Übernahme von Lumentum sorgte für einen weiteren Kursrutsch von 12.7%. Dabei wird für den Laserspezialisten ein Unternehmenswert inklusive Schulden von rund 115 Milliarden US-Dollar angesetzt. Der Kauf soll komplett mit Marvell-Aktien bezahlt werden.
Quelle: ETFWorld


