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Raiffeisen : SMI trotzt den Trump-Drohungen


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Raiffeisen Börse täglich : Neben den US-Inflationsdaten sorgten gestern vor allem Drohungen des US-Präsidenten zwischenzeitlich für Unruhe.

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DER TAG | EZB-Entscheid im Fokus

Die Zuspitzung des Konflikts zwischen den USA und Iran belastet die Finanzmärkte. Die Börse in der Schweiz dürfte mit leichten Verlusten starten. Marktteilnehmer befürchten vor allem weiter steigende Rohstoffpreise. Eine Anhebung der Leitzinsen der EZB um 0.25 Prozentpunkte ist am Markt bereits eingepreist. Anleger warten vor allem auf Signale für das weitere Vorgehen der Währungshüter.

SCHWEIZ | SMI trotzt den Trump-Drohungen

Neben den US-Inflationsdaten sorgten gestern vor allem Drohungen des US-Präsidenten zwischenzeitlich für Unruhe. Die Verwerfungen konnte der Schweizer Markt aber wegstecken, wobei auch die starken Schwergewichte halfen. Im späten Handel konnte der SMI dann seine Gewinne stetig ausbauen und behauptete sich damit auch gegenüber den schwachen US-Börsen. Getragen durch eine positive UBS-Studie zeigten sich die heimischen Halbleiterwerte stark. VAT landeten mit einem Plus von 3.5% auf 629.6 Franken gar an der SLI-Spitze. Sie markierten mit 646.0 Franken gar ein Rekordhoch, mit der schwachen Nasdaq schmolzen die Gewinne zum Handelsschluss jedoch etwas zusammen. Ebenso legten Inficon (+4.0%) und Comet (+1.9%) klar zu. Für Rückenwind sorgten auch die defensiven Schwergewichte. Bei Nestlé (+2.6%) verwiesen Marktteilnehmer auf Hoffnungen für den Teilverkauf der Wassersparte. Klare Gewinne verbuchten auch Roche (+1.6%) und Novartis (+0.6%).

GLOBAL | Tech-Branche ist nervös

Die New Yorker Börsen haben gestern ihre Verluste im Handelsverlauf sichtbar ausgeweitet. Neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran nach gegenseitigen Angriffen beider Länder belasteten die Stimmung und liessen die Ölpreise kräftig steigen. Die Folgen des Iran-Kriegs heizen die Inflation in den USA weiter an – im Mai kletterte die Teuerungsrate erstmals seit drei Jahren über 4%. Analysten hatten den nach dem April erneut kräftigen Anstieg allerdings schon erwartet. Die Stimmung in der Technologiebranche ist weiter nervös. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der am Freitag anstehende Rekord-Börsengang der Weltraumfirma SpaceX Liquidität im Sektor abziehen könnte. Die Nachrichtenagentur Bloomberg schrieb unter Berufung auf informierte Kreise, dass die Nachfrage nach den Papieren mehr als viermal so hoch sei wie das Angebot. Zudem informierte nach dem KI-Unternehmen Anthropic dessen Konkurrent OpenAI gestern über den geplanten Sprung auf das Börsenparkett.

Quelle: ETFWorld


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