Raiffeisen Börse täglich : Der Leitindex SMI kletterte gestern erstmals wieder seit rund zwei Wochen zurück über die Marke von 14’000 Punkten, die er jedoch bis Handelsende nicht verteidigen konnte.
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DER TAG | US-Inflationsdaten im Blick
Der Handelstag startet mit ambitionierten Finanzzielen von Lonza und guten Quartalszahlen von Bossard. Im Fokus steht heute zudem die Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise am Nachmittag. Volkswirte rechnen damit, dass sie gegenüber dem Vormonat um 0.6% und um 3.6% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen sind. Treiber dürften erneut die hohen Energiepreise infolge des Kriegs am Golf sein.
SCHWEIZ | Sulzer im Höhenflug
Der Leitindex SMI kletterte gestern erstmals wieder seit rund zwei Wochen zurück über die Marke von 14’000 Punkten, die er jedoch bis Handelsende nicht verteidigen konnte. Vor allem Givaudan (+9.4%) legten kräftig zu. Der Aromen- und Riechstoffkonzern hatte sein Wachstum im dritten Quartal 2026 deutlich beschleunigt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Papiere des Branchennachbarn DSM-Firmenich stiegen im Kielwasser um 4.2%. Vom guten Abschneiden von Givaudan hätten auch die Nestlé-Papiere (+1.2%) profitiert, sagten Händler. Zu den grössten Gewinnern im SMI zählten auch Logitech (+3.0%), trotz der weltweiten Techschwäche. Im breiteren Markt konnten sich dagegen andere Vertreter der Branche wie VAT (-2.8%) oder Comet (-1.4%) dem Druck nicht entziehen. Sulzer schossen dagegen nach Zahlen um 8.0% nach oben. Der Bestellungseingang nach neun Monaten hatte die Erwartungen der Analysten klar übertroffen.
GLOBAL | US-Banken enttäuschten
An den US-Börsen war der Handel gestern erneut von Zurückhaltung geprägt. Teils deutliche Verluste bei Technologiewerten und durchwachsene Geschäftszahlen von Unternehmen trübten die Stimmung. Am Tag der grossen Banken schlug sich Goldman Sachs (-0.2%) an der Börse noch vergleichsweise gut. Das Investmenthaus hatte im vergangenen Quartal im Aktienhandel deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Die Titel von JPMorgan fielen um 0.9% und für die Anteilscheine von Citigroup ging es sogar um 5.6% nach unten. Die Anleger von Wells Fargo mussten ein Minus von 3.1% verkraften. Anders als JPMorgan-Chef Jamie Dimon hatte Wells-Fargo-Chef Charlie Scharf seine Erwartungen an den Zinsüberschuss in diesem Jahr nicht nach oben geschraubt. Unter den Technologiewerten sorgten sich Anleger um Konkurrenz aus China. Einem Zeitungsbericht zufolge macht Chinas Speicherchip-Hersteller CXMT grosse technologische Fortschritte. Das hatte bereits in Asien und Europa auf der Chip-Branche gelastet.
Quelle: ETFWorld
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