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Zyklische Analyse: Stimmungsindikatoren für den S&P500, aktuelle Phase

Zyklische Analyse: Sehen wir uns an, was einige Indikatoren aus dem Markt für implizite Volatilität und Optionen über den weltweit wichtigsten Markt, die USA, aussagen können.


Vervielfältigung in jeglicher Form, auch teilweise, untersagt

Wir beginnen mit dem klassischen Indikator für die implizite Volatilität, dem VIX (Tagesdaten ab Juni 2024 bis zum Nachmittag des 19. September):

Dieser Indikator verhält sich klassisch konträr zum S&P500 Index und bildet insbesondere sehr ausgeprägte Höchststände an den Tiefpunkten des Marktes, wie aus der Grafik leicht ersichtlich ist; deshalb wird er auch „Angstindex“ genannt.
In diesem Jahr erreichte der VIX am 8. April einen signifikanten Höchststand (siehe blauer Pfeil) mit Werten bei fast 52 Punkten; so hohe Werte waren seit März 2020 nicht mehr zu sehen. Das letzte nennenswerte VIX-Hoch wurde am 1. August erreicht (siehe türkiser Pfeil), zeitgleich mit einem nicht besonders ausgeprägten Tiefstand des S&P500 (siehe roter Pfeil). Seit Mitte August bewegt sich der VIX auf rather niedrigen Niveaus und unter seinem langfristigen Durchschnitt. Um Anzeichen von Spannungen an den Märkten zu erkennen, müsste der VIX zumindest die Schwelle von 20 Punkten überschreiten.

Sehen wir uns auch einen anderen Stimmungsindikator an, der mit der Volatilität verbunden ist: die Grafik des VVIX (Tagesdaten):

Der VVIX-Index bezieht sich auf die Volatilität des VIX-Index, auf den mit Futures und Optionen gehandelt werden kann. Der VVIX-Index hat ähnliche Eigenschaften wie der VIX, kann aber ein Verstärker der Volatilität und manchmal ein Frühindikator sein.
Auch hier bildete der VVIX am 8. April einen hohen Peak (siehe blauer Pfeil), zeitgleich mit dem Tiefstand des S&P500. In jüngerer Zeit erreichte der VVIX am 1. August ein Hoch. Die Ähnlichkeiten mit der VIX-Grafik sind bemerkenswert. Es gibt einen offensichtlichen Unterschied: Der VVIX bewegt sich um seinen langfristigen Durchschnitt, das heißt, er ist nicht auf Werte gesunken, die eine größere „Gelassenheit“ signalisieren.

An dieser Stelle bleibt noch, das Verhältnis VVIX/VIX zu betrachten:

Ohne zu sehr auf die Details dieses Indikators einzugehen, liefert er oft Bestätigungen oder Widerlegungen für potenzielle Wendepunkte. Wie zu sehen ist, gab es am 7.-8. April ein Tief dieses Indikators (siehe blauer Pfeil), der dann stieg. Seit dem Höchststand am 13. August ist er jedoch rückläufig (siehe gepunktete türkise Linie). Dies ist eine klare Divergenz im Vergleich zum Aufwärtstrend des S&P500 und deutet auf deutliche Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des aktuellen Aufwärtstrends des S&P500 hin.


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