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Raiffeisen : Zykliker unter Druck


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Raiffeisen Börse täglich : Der hiesige Aktienmarkt zeigte sich gestern im Vergleich zu anderen europäischen Börsen robust – auch wenn Werte mit viel eingepreister KI-Fantasie deutlich unter die Räder gerieten.

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DER TAG | Vorsichtiger Start in den Handel

Der Handel an der Börse in der Schweiz wird heute kaum verändert in den Handel starten. In Asien zeichnet sich nach dem gestrigen Ausverkauf bei Tech-Werten eine zaghafte Stabilisierung an den Aktienmärkten ab. Marktbewegende Impulse könnte der Ifo-Geschäftsklimaindex liefern. Er gilt als der wichtigste Frühindikator für die deutsche Wirtschaft. Erwartet wird ein Anstieg von 84.9 auf 85.6 Punkte.

SCHWEIZ | Zykliker unter Druck

Der hiesige Aktienmarkt zeigte sich gestern im Vergleich zu anderen europäischen Börsen robust – auch wenn Werte mit viel eingepreister KI-Fantasie deutlich unter die Räder gerieten. Grösste Verlierer waren daher Techwerte wie Logitech (-2.0%) sowie Zykliker wie ABB (-2.8%). Am breiteren Markt erlitten VAT (-5.4%) und Comet (-8.3%), Inficon (-5.1%) und AMS-Osram (-5.0%) klare Verluste. Diese hatten in den vergangenen Monaten stark von der KI-Euphorie profitiert. Auf der Gegenseite stützten die Schwergewichte Novartis (+2.6%), Roche (+2.1%) und Nestlé (+1.5%) sowie Lonza (+3.0%) und Alcon (+1.0%) den Gesamtmarkt. In der zweiten Reihe legten Lindt&Sprüngli (Partizipationsschein: +4.9% auf 9540 Fr.) deutlich zu. Komax (-15.0%) brachen dagegen ein, nachdem Kepler Cheuvreux auf zahlreiche Herausforderungen verwies, darunter die anhaltende Schwäche im Automobilmarkt, zunehmenden Wettbewerb aus China sowie den laufenden Führungswechsel im Unternehmen.

GLOBAL | Verkaufswelle bei Tech-Titeln

Eine von den asiatischen Börsen ausgehende Korrektur bei Profiteuren des KI-Megatrends sorgte gestern für Katerstimmung. Die Gewinnmitnahmen waren so heftig, dass der Handel in Südkorea zeitweise ausgesetzt wurde. Das belastete auch die europäischen Börsen sowie die New Yorker Tech-Börse Nasdaq, die vom Ausverkauf in Asien tief in die Verlustzone gezogen wurde. Die Blicke der Anleger richteten sich jetzt auf den Quartalsbericht von Micron heute nach Börsenschluss. Microns Aktienkurs hatte sich seit Jahresbeginn in der Spitze mehr als vervierfacht. Jetzt büssten die Papiere gut 13% ein. Die Quartalszahlen sind der eigentliche Test, ob der rasante Aufschwung im Bereich künstlicher Intelligenz noch Potenzial hat. Unter den weiteren Halbleitertiteln sackten Intel, Applied Materials und Marvell um bis zu 9.4% ab. Beim anfänglichen Börsen-Überflieger SpaceX stabilisierte sich der Kurs (+1.0%). Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtete, ist die Nachfrage nach Anleihen des Unternehmens sehr hoch.

Quelle: ETFWorld


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