Raiffeisen : Novartis zog den SMI nach unten

Raiffeisen Börse täglich : Der Leitindex wurde gestern vor allem von den Schwergewichten Novartis (-3.2%) und Swiss Re (-3.6%) belastet, die anlässlich des traditionellen Branchentreffens in Monte Carlo vor immer grösseren Risiken durch Waldbrände warnten.

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DER TAG | Etwas schwächerer Handelsstart erwartet

Bevor im Laufe des Tages die US-Marktteilnehmer aus ihrem langen Wochenende zurückkehren, wird es an der hiesigen Börse vermutlich eher ruhig zugehen. Besonders gespannt sind Händler auf die Entwicklung an den US-Bondmärkten. Deren Renditeanstieg hatte zuletzt den Takt an den Börsen vorgegeben.

SCHWEIZ | Novartis zog den SMI nach unten

Der Leitindex wurde gestern vor allem von den Schwergewichten Novartis (-3.2%) und Swiss Re (-3.6%) belastet, die anlässlich des traditionellen Branchentreffens in Monte Carlo vor immer grösseren Risiken durch Waldbrände warnten. Die News aus dem Fürstentum brockten auch den Konkurrenten Munich Re, Hannover Rück und Scor Verluste von fast 3% ein. Novartis meldete bei einer mit Spannung erwarteten Cholesterin-Studie einen Misserfolg. Der Studienfehlschlag ist ein Schock für die Pharmabranche, da dem Präparat ein Spitzenumsatz zwischen 1.3 und 2.0 Milliarden Dollar zugetraut wurde. Am Freitag waren bereits die Papiere von Amgen zeitweise um über 6% abgesackt, der US-Konkurrent forscht an einem ähnlichen Präparat. Auch Roche (-1.0%) und Lonza (-1.2%) mussten Federn lassen. Dagegen stiess das dritte Schwergewicht Nestlé (+0.6%) in den grünen Bereich vor. Im breiten Markt sackten R&S um 5.3% ab. Der Trafohersteller hat sich nach etwas mehr als einem Jahr bereits wieder von Konzernchef Eduardo Terzi wegen unterschiedlicher Ansichten zum Führungsmodell und zur Organisationsstruktur getrennt.

GLOBAL | Träger Wochenstart vor EZB-Entscheidung

Die europäischen Aktienmärkte sind gestern wenig bewegt in die neue Woche gestartet. Die Anleger hielten sich vor dem Zinsentscheid der EZB und den US-Inflationsdaten, die wegweisenden Charakter für die US-Geldpolitik haben können, zurück. Impulse von der Wall Street gab es nicht, da sie feiertagsbedingt geschlossen war. Zudem behinderten anhaltende Spannungen im Persischen Golf die Risikobereitschaft. Nach erneuten gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran im Nahen Osten stiegen die Ölpreise erneut an, wovon allerdings die Papiere von Eni (+0.6%) und Totalenergies (+1.6%) profitierten. Einige Ökonomen rechnen damit, dass der Ölpreis auf 120 Dollar steigt, wenn sich die Angriffe auf Schiffe in der Region fortsetzen. Nach starken Vorlagen aus Asien notierten Technologiewerte auf ganzer Breite im Plus. Im DAX stiegen Infineon um 6.9%, für Suss Microtec ging es um 5.2% nach oben und Aixtron gewannen 7.8%.

Quelle: ETFWorld


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