Raiffeisen Börse täglich : Am Freitag erhielt der Leitindex vor allem von Nestlé (+1.8%) einen Schub, während die beiden Pharmatitel Novartis (-1.0%) und Roche (PS -0.1%) etwas bremsten.
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DER TAG | Lindt & Sprüngli kündigt seinem CEO
Die Woche beginnt mit einem Paukenschlag: Lindt & Sprüngli trennt sich ab sofort von seinem Konzernchef. Ansonsten steht kaum etwas auf dem Terminkalender, klare Vorgaben aus Asien gibt es nicht. Im Fokus steht bereits die nächste Fed-Sitzung: Nach dem Rekordanstieg der Verbraucherpreise stellen sich Anleger die Frage, wie die US-Notenbank das Unterlassen einer Zinserhöhung noch rechtfertigen könnte.
SCHWEIZ | Sattes Plus für Bystronic
Am Freitag erhielt der Leitindex vor allem von Nestlé (+1.8%) einen Schub, während die beiden Pharmatitel Novartis (-1.0%) und Roche (PS -0.1%) etwas bremsten. Über die ganze Woche legten aber alle drei SMI-Schwergewichte stark zu und verhalfen damit auch dem Index zu einem satten Wochenplus. Bystronic (+9.2%) profitierte von spekulativen Käufen im Vorfeld der Neunmonatszahlen in dieser Woche. Zudem gab es auffällige Kursverluste bei den Autozulieferern Adval Tech (-7.1%) und Feintool (-4.4%). Der jüngste Ausverkauf bei KI- und Technologiewertn hat sich laut Händlern auf den hiesigen Markt sehr positiv ausgewirkt. Dank der defensiven Ausrichtung mit vielen Titeln aus den Branchen Pharma, Nahrungsmittel oder Versicherungen ist der Aktienmarkt ein idealer Zufluchtsort. Unterstützung lieferten dabei auch die zuletzt rückläufigen Renditen bei Anleihen.
GLOBAL | CoreWeave rutschte wieder ab
Am US-Aktienmarkt haben die Technologiewerte nach einer kurzen Verschnaufpause ihren Kursrutsch fortgesetzt. Damit bestimmten am Freitag wieder Ängste über ausufernde Finanzierungskosten für KI-Konzerne das Bild. Hinzu kam im Handelsverlauf ein deutlicher Anstieg der Ölpreise, der einmal mehr Inflationssorgen schürte. Unter den Einzelwerten geriet wie schon zur Wochenmitte CoreWeave in den Fokus. Die Papiere des Anbieters von KI-Cloud-Computing-Diensten hatten sich am Donnerstag noch von einem Kurssturz um 15.5% erholt, sackten zum Wochenschluss aber wieder um 11.9% ab. Unbesicherte Hochzinsanleihen von CoreWeave waren auf ein Niveau abgesackt, das auf finanzielle Schwierigkeiten hindeutet. Zwar wies der Vorstandsvorsitzende des für seine KI-Chips bekannten Konzerns Nvidia finanzielle Bedenken hinsichtlich CoreWeave zurück. Doch offenbar konnte Huang die Zweifel am Markt nicht zerstreuen. Längst stellt sich nicht nur die Frage, wie gross das Potenzial der künstlichen Intelligenz ist, sondern wie rentabel die enormen Investitionen sein werden. Der Branchenriese Nvidia verlor 1.4%, Broadcom fiel um 4.5% und Micron um 5.6 % zurück.
Quelle: ETFWorld


