Portfolio ETF bündelt Vorteile der Vermögensverwaltung im Mantel eines Indexfonds – 31 Prozent Rendite in einem Jahr

ETFs gewinnen als flexible Bausteine in der Vermögensverwaltung an Bedeutung und eröffnen den Investoren neue Möglichkeiten. Ein Beispiel ist der Ende 2008 aufgelegte..

 

 

db x-trackers Portfolio Total Return Index ETF. Das Fondskonzept spiegelt die Indexentwicklung eines Portfolios aus unterschiedlichen, gering korrelierten Anlageklassen wider. In der Jahresbetrachtung hat der db x-trackers Portfolio Total Return Index ETF mit einem Wertzuwachs von 31 Prozent und einer Volatilität von 13,6 Prozent (Stand 31.01.2010) seine Ziele voll erfüllt. Zunächst als db x-trackers Quirin Wealth Management Total Return Index ETF von der quirin Bank zur Förderung der provisionsfreien Anlage angeboten, wurde der ETF nach dem erfolgreichen Start Ende 2009 in die Palette von db x-trackers integriert.

Portfolio-Management im ETF-Mantel
Der auf Initiative der Deutschen Bank und einem unabhängigen Indexkomitee aufgelegte db x-trackers Portfolio TR Index ETF stellt heute eine wichtige Lösung für die weiter gestiegenen Bedürfnisse der Investoren im ETF-Segment dar. „Wer über ein breit diversifiziertes Portfolio an verschiedenen Märkten und Anlageklassen partizipieren möchte, ohne die Bausteine selbst kombinieren zu müssen, findet hier eine kostengünstige Alternative“, so Thorsten Michalik, verantwortlich für db xtrackers.

Die Grundsätze der Indexzusammensetzung sind seit dem Start vor einem Jahr unverändert. So kann der Aktienanteil sowohl etablierte Aktienmärkte als auch aufstrebende Märkte enthalten und zwischen 50 und maximal 70 Prozent betragen, während der Rentenbereich aus einer Auswahl an Staatsanleihen-, inflationsgebundenen Anleihen- sowie Geldmarktindizes zusammengestellt wird. Der Rentenanteil im Index variiert zwischen 30 und 50 Prozent. Mindestens die Hälfte der vom Index repräsentierten Wertpapiere notieren in Euro. Außerdem kann das Portfolio um Immobilien erweitert werden.

Der Portfolio ETF ist auf Kapitalzuwachs bei gleichzeitiger Begrenzung der Volatilität ausgerichtet. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass die Wertpapiere im Portfolio nicht in vollständiger Abhängigkeit zueinander stehen und somit unkorreliert sind. Dieser Ansatz kann besonders effizient sein, wenn die kombinierten Wertpapiere nicht nur unterschiedliche Regionen, sondern auch unterschiedliche Anlageklassen abbilden.

Ein häufig beobachtetes Beispiel unkorrelierter Anlageklassen ist die unterschiedliche Entwicklung der Aktienmärkte in Industrie- und Schwellenländern.

Die Aufteilung der einzelnen Anlageklassen wird bis zu achtmal jährlich von einem Indexkomitee überprüft. Dieses setzt sich aus Vertretern der Deutschen Bank sowie der FIDUS Capital AG unter der Leitung von Diplom-Mathematiker Dr. Andreas Beck sowie dem Risikoexperten Dr. André Horovitz zusammen.

Ziel des Teams ist zum einen, systematische Renditechancen über Kursgewinne wahrzunehmen und zum anderen in diejenigen Wertpapiere zu investieren, die eine eigene Ertragskraft über Dividenden- oder Zinsausschüttungen beinhalten.

1602 2010

Quelle: ETFWorld – db x-trackers


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