Raiffeisen : ABB stark unter Druck

Raiffeisen Börse täglich : Die Furcht vor einer stärkeren Regulierung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) hat gestern am US-Aktienmarkt zu einem Ausverkauf bei Technologiewerten geführt.

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DER TAG | Handelsstart mit Abgaben

Nachdem es heute in Asien zu einem Ausverkauf bei den Technologie-Werten kam und auch die Rüstungsaktien fielen, wird hierzulande mit einem eher düsteren Handelsstart gerechnet. Die Entwicklung ist jedoch volatil. Aktien wie Nvidia und Google wurden gestern nachbörslich schon wieder von Schnäppchenjägern gekauft.

SCHWEIZ | ABB stark unter Druck

Der Leitindex SMI konnte am Vormittag zwar noch eine neue Bestmarke erreichen, gab im weiteren Tagesverlauf jedoch nach, als vor allem in den USA die Tech-Werte unter Druck gerieten. Die grössten Verluste verzeichneten gestern die Aktien von ABB (-4.2%). Die chinesischen Behörden haben den geplanten Verkauf der Robotiksparte an den japanischen Technologiekonzern Softbank blockiert. Damit ist die milliardenschwere Transaktion gefährdet. Unter Druck standen auch die am Mittwoch noch fulminant gestiegenen Logitech (-3.3%). Im Techsektor gaben zudem VAT (-3.5%), Comet (-6.3%), Inficon (-7.5%) und AMS Osram (-13.0%) stark nach. Gefragt waren dagegen nach besser als erwartet ausgefallenen Gewinnzahlen Swiss Re (+2.0%). Auch Zurich (+1.0%) waren gesucht. Swisscom stiegen nach Zahlen um 3.3% auf ein neues Hoch von 734.5 Franken. Einen Kurssprung machten auch Tecan (+7.1%).

GLOBAL | Tech-Aktien rutschten ab

Die Furcht vor einer stärkeren Regulierung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) hat gestern am US-Aktienmarkt zu einem Ausverkauf bei Technologiewerten geführt. Die Demokraten gelten der künstlichen Intelligenz gegenüber als skeptischer als die Republikaner, die sich eher für Deregulierung einsetzen. In Texas hat die designierte Gouverneurin Gina Hinojosa von den Demokraten bereits ein sofortiges Moratorium für den Bau von Rechenzentren gefordert. Sollten die Investitionen in Rechenzentren zurückgehen, hätte dies in den kommenden Jahren massive Auswirkungen auf die Chiphersteller. Vor diesem Hintergrund sackten die Aktien von Nvidia als Schlusslicht im Dow um 9.3% ab. Noch viel heftiger erwischte es mit Seagate, Western Digital und Sandisk grosse Werte aus dem Speicherbereich, die um bis zu 22% einbrachen. Ihre Produkte sind für Rechenzentren unverzichtbar. Die Anteilscheine von Micron büssten 17.5% ein. Der Halbleiterkonzern habe seine Pläne für ein Speicherchip-Werk in Taiwan wegen eines drohenden langwierigen Tarifkonflikts vorerst auf Eis gelegt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Quelle: ETFWorld