Raiffeisen : Banken standen unter Druck

Raiffeisen Börse täglich : Die gestiegenen Ölpreise und Marktrenditen in Verbindung mit Zweifeln an der Sicherheit von KI-Modellen bremsten gestern die hiesige Börse.

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DER TAG | US-Leitzinserhöhung wahrscheinlich

Im Fokus steht heute der Zinsentscheid der Fed in den USA, der jedoch erst nach Börsenschluss in der Schweiz bekannt gegeben wird. Angesichts eines robusten Arbeitsmarktes und der durch den Krieg im Nahen Osten angeheizten Inflation rechnen die meisten Ökonomen fest mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte. Es wäre die erste Anhebung seit mehr als drei Jahren.

SCHWEIZ | Banken standen unter Druck

Die gestiegenen Ölpreise und Marktrenditen in Verbindung mit Zweifeln an der Sicherheit von KI-Modellen bremsten gestern die hiesige Börse. Immerhin schlossen die hiesigen Dividendenpapiere über ihren Tagestiefs. Denn die von den Marktteilnehmern besonders stark beachtete US-Zehnjahresrendite ist zuletzt etwas zurückgekommen. Vor allem die Aktien von Banken standen unter Druck. Hierzulande trugen die Valoren der UBS mit einem Minus von 3.4% die rote Laterne unter den Bluechips. Auch Julius Bär (-2.3%) gaben überdurchschnittlich nach. Belastend wirkten schwache Vorgaben aus den USA, wo mehrere grosse Investmentbanken am Vorabend deutlich verloren hatten. Für Ernüchterung sorgten Aussagen des Bank-of-America-Chefs Brian Moynihan. Er stellte für das dritte Quartal im Handelsgeschäft lediglich Erträge auf Vorjahresniveau in Aussicht und dämpfte damit Hoffnungen auf eine Fortsetzung der starken Entwicklung aus dem ersten Halbjahr. Deutlich tiefer schlossen auch die Schwergewichte Nestlé (-1.7%) und Roche (-0.2%).

GLOBAL | KI-Aktien zogen wieder etwas an

Einen Tag vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank überwog bei den Anlegern die Vorsicht. Die wieder kräftig anziehenden Ölpreise verstärkten den Druck auf die Kurse. Im Nasdaq 100 belegten am Dienstag die Chiptitel Qualcomm, AMD und Marvell Technology mit Kursgewinnen von 1.3% bis 4.3% vordere Plätze. Beim Branchenriesen Nvidia reichte es nur für ein Plus von 0.6%. Aus dem Stahlbereich legten Steel Dynamics dank positiver Branchennachrichten um 2.0% zu. Aus einer Mitteilung des chinesischen Stahlverbands auf der Plattform WeChat geht laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor, dass führende chinesische Stahlhersteller gemeinsam zu strengeren Produktionsbeschränkungen und einem Abbau der Lagerbestände aufgerufen haben. In einer Erklärung heisst es, nach Jahren des Wachstums trete die Branche in China in eine Phase der «Reduzierung und Optimierung» ein. Börsianer versprechen sich davon auch international etwas Entlastung beim Preisdruck.

Quelle: ETFWorld


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