Raiffeisen : Logitech-Titel stürzten ab

Raiffeisen Börse täglich : Anleger mussten sich gestern mit einer wahren Zahlenflut befassen. Die Reaktionen fielen sehr unterschiedlich aus und führten zum Teil zu starken Kursbewegungen.

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DER TAG | Zinspause bei der EZB erwartet

Nach der Zinspause bei der Fed richten sich die Augen auf den heutigen Zinsentscheid der EZB. Volkswirte rechnen damit, dass trotz hoher Inflation die Zinsen nicht angehoben werden. Volkswagen ist im dritten Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht. Das Konzernergebnis nach Steuern liegt nach Angaben des Autobauers in den Monaten Juli bis September bei minus 5.8 Milliarden Euro.

SCHWEIZ | Logitech-Titel stürzten ab

Anleger mussten sich gestern mit einer wahren Zahlenflut befassen. Die Reaktionen fielen sehr unterschiedlich aus und führten zum Teil zu starken Kursbewegungen. An der Spitze der Verlierer standen mit weitem Abstand Logitech (-10.8%). Zwar fielen die Ergebnisse besser als erwartet aus, der Ausblick auf das wichtige Weihnachtsquartal schmeckte den Investoren allerdings nicht. Das sorgte laut Händlern für Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Erholungsbewegung. Bei den Tech-Werten aus den hinteren Reihen war die Lage nach dem Rekordquartal des südkoreanischen Halbleiterherstellers SK Hynix uneinheitlich. Comet (+2.4%) und VAT (+0.9%) legten zu, während Cicor (-2.8%) nachgaben. Bei den SMI-Titeln waren Sandoz (-2.0%) der zweitgrösste Verlierer. Der Generika- und Biosimilarhersteller hat die Umsatzerwartungen leicht verfehlt und das Jahresziel wurde auf das untere Ende der Spanne eingegrenzt.

GLOBAL | Microsoft übertrifft die Erwartungen

Die US-Börsen haben gestern nach der erwartungsgemässen Zinsbestätigung der Notenbank im Plus geschlossen. Die Zinsspanne bleibt damit bei 3.75 bis 4.00%, wie der Zentralbankrat der Fed mitteilte. Derzeit wird eine Zinserhöhung im Dezember erwartet. Googles Mutterkonzern Alphabet hat im vergangenen Quartal mit seinem Umsatz die Wall-Street-Erwartungen verfehlt. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um 9%. Alphabet steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um 25.0% auf 127.6 Milliarden Dollar (114.4 Mrd Euro). Der Gewinn sank dagegen um rund ein Viertel auf knapp 26.2 Milliarden Dollar. Die Werbeerlöse rund um die Google-Suche – eine zentrale Geldquelle des Konzerns – wuchsen im Jahresvergleich um rund 12% auf 63.4 Milliarden Dollar. Das lag unter den Erwartungen der Analysten. Microsoft ist dagegen besser als von Experten erwartet in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Getrieben von einem abermals hohen Wachstum der Cloud-Plattform Azure legte der Erlös um fast ein Fünftel auf 92.3 Milliarden Dollar (82.7 Mrd Euro) zu.

Quelle: ETFWorld