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Raiffeisen : ABB und Partners Group unter Druck


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Raiffeisen Börse täglich : Der gestern über weite Strecken von deutlichen Abgaben geprägte Handel konnte am Schluss doch noch etwas an Boden gewinnen.

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DER TAG | Zurückhaltung zum Handelsstart

Die Börse in der Schweiz wird heute etwas leichter in den Handel starten. Vor allem die gestrige Welle der Gewinnmitnahmen bei KI- und Chip-Aktien in den USA und auch in Asien belastet den Handel. «Es wird immer deutlicher, dass ein Teil des Kapitals wegen der attraktiven Zinsen aus Aktien in den Anleihemarkt umgeschichtet wird», kommentierte ein Händler. TSMC zeigt sich jedoch optimistisch. Die Nachfrage übersteige das Angebot bei weitem, sagte TSMC-Chef Che-Chia Wei am Donnerstag in Hsinchu und kündigte Investitionen in Höhe von bis zu 64 Milliarden US-Dollar in neue Anlagen und Technologien an.

SCHWEIZ | ABB und Partners Group unter Druck

Der gestern über weite Strecken von deutlichen Abgaben geprägte Handel konnte am Schluss doch noch etwas an Boden gewinnen. Unterstützung erhielt der Gesamtmarkt vor allem von den Schwergewichten Novartis (+1.0%), Nestlé (+0.8%) und Roche (+0.4%). Im SMI fielen dagegen die Kursverluste von ABB (-5.9%) ins Gewicht. Während der Techkonzern mit Zahlen zum zweiten Quartal überzeugte, sahen die Anleger die Milliardenübernahme des Automatisierungsspezialisten Rotork kritisch. Vor allem der «stolze» Preis, den ABB zu bezahlen bereit ist, stiess auf Ablehnung. Trotz des Rücksetzers verbleibt für ABB seit Jahresbeginn immer noch ein Plus von 32.0%. Noch deutlicher büssten die Papiere von Partners Group (-6.0%) an Wert ein. Die Angaben zu den verwalteten Vermögen im ersten Halbjahr wurden zwar grundsätzlich als zufriedenstellend gewertet. Einige Analysten betonten aber, dass der Vertrauensverlust nach wie vor tief sitzt. «Partners Group hätte viel bessere Zahlen präsentieren müssen, um aus dem Tal der Tränen zu kommen», so ein Börsianer.

GLOBAL | UnitedHealth mit Kurssprung

Die Anleger agierten gestern an den US-Börsen eher zurückhaltend. Sie wägen zunehmend ab, ob die Gewinne von Technologie-Unternehmen die jüngsten Fortschritte im KI-Bereich rechtfertigen. Zudem bereitet die sich zuspitzende Lage im Nahen Osten den Marktteilnehmern immer mehr Bauchschmerzen. Unter den Einzelwerten legte die Aktie von UnitedHealth um 1.2% zu. Der grösste US-Krankenversicherer kommt nach seinem Krisenjahr 2025 besser aus dem Tief heraus als gedacht. Abbott Laboratories machten einen Kurssprung um 10.7% nach oben, nachdem das Gesundheitsunternehmen seinen Gewinnausblick für 2026 angehoben hatte. Zudem war das zweite Quartal besser ausgefallen als am Markt erwartet.

Quelle: ETFWorld


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