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Raiffeisen : Luxusbranche unter Strom


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Raiffeisen Börse täglich : Die Börse geriet gestern ins Kielwasser der amerikanischen Handelsplätze, wo die Anleger vorsichtig blieben und die Tech-Aktien weiter unter Druck standen.

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DER TAG | Microsoft mit starkem Wachstum

Neben der hiesigen Berichtssaison werden heute auch Ergebnisse der Tech-Konzerne Impulse setzen. So überzeugte Microsoft gestern nach Börsenschluss mit guten Zahlen. Umsatz und Gewinn sind kräftig gestiegen. Die Aktie, die im bisherigen Jahresverlauf fast ein Fünftel verloren hat, legte in den USA nachbörslich um 3.0% zu.

SCHWEIZ | Luxusbranche unter Strom

Die Börse geriet gestern ins Kielwasser der amerikanischen Handelsplätze, wo die Anleger vorsichtig blieben und die Tech-Aktien weiter unter Druck standen. An der Spitze der Verlierer standen Richemont (-2.7%). Nach Zahlen der Konkurrenten Kering und Hermes setzten bei den Genfern offenbar Gewinnmitnahmen ein. Dagegen wurden Swatch (+3.0%) von einer doppelten Hochstufung angetrieben. Richemont und Swatch reihten sich in die extremen Ausschläge der französischen Luxustitel ein: Während Kering um über 15% nach oben schossen, stürzten Hermès um knapp 12% ab. UBS (+0.9%) übertraf mit ihrem Ergebnis für das zweite Quartal die Schätzungen der Analysten. Zudem kam das neue Aktienrückkaufprogramm offenbar gut an. Logitech, die nach den Quartalszahlen einen Kurseinbruch von über 9% erlebt hatte und lange die rote Laterne hielt, drehte am Schluss hauchdünn ins Plus (+0.02%). Während die eigentlichen Quartalszahlen auch dank Zoll-Rückerstattungen stark ausfielen, kostete ein Zulieferer-Problem eine schöne Summe Umsatz. Dies schürte die Unsicherheit unter den Investoren und belastete den Aktienkurs.

GLOBAL | Fed-Aussagen lasten auf US-Börsen

Anleger haben gestern Aussagen der US-Notenbank am Aktienmarkt mit deutlichen Verlusten quittiert. Die Notenbank Fed beliess ihren Leitzins erwartungsgemäss unverändert. Diese Entscheidung fiel allerdings nicht einstimmig. Drei Fed-Mitglieder sprachen sich für eine Zinserhöhung um 0.25 Prozentpunkte aus. Dass das Fed-Gremium nicht einstimmig votiert, ist zwar nicht aussergewöhnlich – die hohe Anzahl zeigt jedoch, wie unterschiedlich stark die derzeitige hohe Teuerungsrate gewichtet wird. Der neue Fed-Chef Kevin Warsh wiederholte sein Versprechen, dass die Notenbank Preisstabilität garantiert – ein Indiz dafür, dass er der Bekämpfung der Inflation Vorrang einräumen will. Die USA stünden bei der Entwicklung der Vollbeschäftigung zwar gut da, «aber bei den Preisen deutlich schlechter», sagte Warsh. Bei den Aktien sorgte die Nervosität der Anleger vor allem im Tech-Bereich für Verluste.

Quelle: ETFWorld


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