Raiffeisen Börse täglich : Der Leitindex SMI profitierte gestern vor allem von seiner defensiven Ausrichtung.
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DER TAG | Wenig Bewegung zum Handelsstart
Die Stimmung an der hiesigen Börse wird auch heute voraussichtlich eher verhalten sein. Nach wie vor belasten der gestiegene Ölpreis und neuerliche Trump-Drohungen gegen den Iran. Für Zuversicht sorgt dagegen die Kauflaune bei US-Bonds. «10-jährige Anleihen seien von Schnäppchenjägern aufgesammelt worden», sagt ein Händler.
SCHWEIZ | SMI von Schwergewichten gestützt
Der Leitindex SMI profitierte gestern vor allem von seiner defensiven Ausrichtung. Das zeigte sich bei den grössten Gewinnern im SMI, zu denen die Aktien von Swisscom (+1.1%) gehören Auch UBS (+1.1%) waren nach der Zurückhaltung vom Montag wieder gesucht. Bei der Grossbank stehen weiterhin die geplanten neuen Kapitalvorgaben im Fokus. Gestützt wurde der SMI auch von dem Pharmariesen Roche (+0.5%), der eine Kooperation mit einem US-Biotechunternehmen bekannt gab während Novartis (+0.3%) eine Lizenzvereinbarung sowie einen Stellenabbau in der Schweiz ankündigte. Auch weitere Branchenvertreter wie Alcon (+1.8%) und Lonza (+1.0%) waren gefragt. Das dritte Schwergewicht Nestlé (+0.2%) drehte nach einem volatilen Verlauf ebenfalls ins Plus. Der Nahrungsmittelmulti gab die Trennung von seinem Mainstream-Vitamingeschäft bekannt. Der Konzern schliesse damit ein «schmerzhaftes Kapitel der Wertvernichtung» ab, kommentierten Analysten.
GLOBAL | Johnson & Johnson auf Rekordhoch
Nach der jüngsten Schwächephase hat der Dow Jones Industrial gestern wieder Tritt gefasst. Für etwas Beruhigung sorgte, dass sich die Ölpreise trotz erneuter gegenseitiger Angriffe der USA und des Iran recht stabil präsentiert hatten. Die Lage im Nahen Osten bleibt aber weiterhin angespannt. Zuversichtlich klingende Aussagen des Chefs der New Yorker Fed passten zu der sich wieder etwas aufhellenden Stimmung am Kapitalmarkt. Nach Ansicht von John Williams gibt es Anzeichen für eine geringere Inflation. Die Auswirkungen der Zölle liessen nach und die höheren Energiepreise wirkten sich nicht auf andere Dienstleistungen aus, sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC. «Die jüngsten Daten sind ermutigend». Unter den Einzelwerten erklommen die Aktien von Johnson & Johnson ein Rekordhoch und zählten am Ende mit einem Plus von 1.5% auf gut 275 US-Dollar zu den besten Werten im Dow. Die Papiere von Dell zogen um fast 16% an. Der Computerkonzern hatte starke Quartalszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose angehoben. Dell profitierte dabei vor allem von der starken Nachfrage nach KI-Servern.
Quelle: ETFWorld
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