Raiffeisen : Partners Group nach Zahlen im Angebot

Raiffeisen Börse täglich : Im SMI ragten gestern Novartis mit einem Kursgewinn von 6.3% klar positiv heraus.

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DER TAG | Etwas tieferer Handelsstart erwartet

Der anhaltende militärische Schlagabtausch zwischen dem Iran und den USA wird auch heute weiterhin die Börsen beschäftigen. Die damit damit einhergehenden Inflationsrikisiken setzt die Zentralbanken unter Druck. Am Morgen hat die neuseeländische Notenbank ihren Leitzins um 25 Basispunkte angehoben. Eine Zinserhöhung durch die EZB in der kommenden Woche gilt am Markt als ausgemacht, eine Anhebung durch die US-Notenbank im September als wahrscheinlich.

SCHWEIZ | Partners Group nach Zahlen im Angebot

Im SMI ragten gestern Novartis mit einem Kursgewinn von 6.3% klar positiv heraus. Die Aktien profitierten von positiven Studiendaten. Mit den Valoren von Roche ging es dagegen um 1.5% nach unten. Laut Analysten erhöhen die Novartis-Daten die Erfolgshürde für Roches Konkurrenzmittel deutlich. Die UBS-Aktien schlossen 0.3% tiefer. Von der Aussicht auf eine Kompromisslösung in der Frage der künftigen Regulierung konnten die Papiere nur kurz profitieren. Klarer Verlierer unter den Bluechips waren die Aktien von Partners Group (-7.3%) nach Halbjahreszahlen und einer gesenkten Prognose. Swiss Life (-0.7%) gaben trotz solider Zahlen und der Ankündigung eines Aktienrückkaufs leicht nach. Für Verunsicherung sorgte laut Marktbeobachtern der angekündigte Abbau von rund 600 Stellen. In der zweiten Reihe zogen Dormakaba (+4.0%) nach überzeugenden Jahreszahlen und einer Vereinfachung der Konzernstruktur kräftig an.

GLOBAL | Inflationsrisiken bleiben bestehen

Der Ausverkauf bei Anleihen hat Kanada relativ unversehrt gelassen, sagte Finanzminister François-Philippe Champagne. Er fügte hinzu, dass die Regierung sich zu einem der niedrigsten Zinssätze unter den grossen Industrienationen verschulden könne. Dies gebe Ottawa eine gewisse Flexibilität und Stärke, um Massnahmen zur Unterstützung einer Wirtschaft zu planen, die mit geopolitischen Turbulenzen und einer sich verschlechternden Handelsbeziehung zu den USA zu kämpfen habe, sagte Champagne am Rande eines Treffens der Finanzvertreter der G20. Die Weltwirtschaft habe den Schock bei der Energieversorgung zwar besser als erwartet verkraftet, doch sei dieser noch nicht ausgestanden, sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds. Die Risiken durch steigende Schulden und Inflation blieben hoch. Zum Abschluss des G20-Gipfels der Finanzchefs nannte die geschäftsführende IWF-Direktorin Kristalina Georgieva den Anstieg der weltweiten Zinssätze als besondere Sorge. Die Äusserungen erfolgten vor dem Hintergrund eines Ausverkaufs bei globalen Anleihen.

Quelle: ETFWorld


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