Raiffeisen : Techwerte unter Druck

Raiffeisen Börse täglich : Gestern waren nahezu alle Branchen vom Abwärtssog ergriffen.

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DER TAG | Die EZB dürfte Leitzinsen anheben

Nach den gestrigen Kursverlusten dürfte die hiesige Börse leicht erholt in den Handel starten. Das Umfeld bleibt jedoch weiter angespannt. Die Blicke richten sich nun auf die Entscheidung der EZB am Nachmittag. Angesichts der hohen Inflation gilt eine Anhebung um 25 Basispunkte als ausgemacht. Die Anleger hoffen vor allem auf Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs.

SCHWEIZ | Techwerte unter Druck

Gestern waren nahezu alle Branchen vom Abwärtssog ergriffen. Zuletzt schloss der SMI Mitte Juni auf einem ähnlichen Niveau. Die Gewinne der letzten drei Monate gingen damit vollständig verloren. Schuld für den Rückgang sind vor allem die wieder deutlich gestiegenen Energiepreise. So kletterte der Preis für die Nordseesorte Brent erstmals seit zwei Monaten über die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar. Die grössten Einbussen verzeichneten im SMI Richemont (-4.7%), Swatch hielten sich mit einem Minus von 1.9% etwas besser. Neben schlechten Konjunkturdaten aus China belastete auch eine negative Branchenstudie von HSBC den Sektor. Klar unter Verkaufsdruck standen auch Bauwerte. Amrize, Holcim, Sika und Geberit büssten zwischen 2.7% und 3.2% ein. Auch die Technologiewerte wurden aus den Portfolios entfernt. Im SLI traf es vor allem VAT mit Abgaben von 2.0%. Dahinter büssten Inficon, Comet und AMS Osram bis zu 2.0% ein. Ebenso standen die zuletzt vom Rechenzentrumsboom profitierenden ABB (-3.3%) unter Verkaufsdruck und verstärkten die Abgaben im SMI zusätzlich.

GLOBAL | Ölpreise belasteten die US-Börsen

Die US-Aktienmärkte haben gestern weiter Federn gelassen. Vor allem die Standardwerte litten unter weiter gestiegenen Ölpreisen, die bei den Anlegern die Inflations- und Zinssorgen hochhalten. Wie schon Dienstag zeigte sich der Handel an der Nasdaq-Börse etwas robuster. Gute Nachrichten von Meta, die von der Einführung eines eigenen KI-Assistenten beflügelt wurden, konnten das Gesamtbild dort aber auch nicht eindeutig verbessern. Dennoch liess die Fantasie, dass Meta mit dem vorgestellten KI-Agenten «Muse» künftig auch ein stärkerer KI-Nutzniesser werden könnte, die Aktien um 6.6% hochschnellen. Meta sei gut positioniert, um damit Erfolge zu feiern, hiess es am Markt. Ansonsten schlossen fast alle grossen Tech-Schwergewichte im Minus, was die Nasdaq im Gesamtbild belastete. Mehr als 2% verloren die Alphabet-Aktien, weil Meta in Konkurrenz zu dem KI-Agenten Gemini des Google-Mutterkonzerns geht.

Quelle: ETFWorld


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