Raiffeisen Börse täglich : Der Leitindex SMI startete gestern zwar zunächst fester in den Handel.
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DER TAG | Opec rechnet mit geringerem Ölbedarf
Die hiesige Börse dürfte zur Eröffnung etwas höher in den Handel starten, obwohl die globalen Probleme eher zunehmen. Mit der Einnahme der Stadt Mokka durch Huthi-Truppen droht der weltweiten Energieversorgung ein weiterer Schlag. Die Opec hat ihre Prognose für den weltweiten Ölbedarf 2026 erneut nach unten korrigiert. Aktuell geht die Organisation von einem Anstieg um 380’000 Barrel pro Tag aus.
SCHWEIZ | Der Abwärtsstrudel hielt an
Der Leitindex SMI startete gestern zwar zunächst fester in den Handel. Belastet von den anhaltenden Auseinandersetzungen im Nahen Osten und den weiter gestiegenen Ölpreisen geriet der Index dann doch wieder in den Abwärtsstrudel. Am Nachmittag belasteten die von der EZB-Spitze und von US-Preisdaten geschürten Inflationssorgen die Stimmung zusätzlich. Die EZB hat die Leitzinsen wie erwartet um 25 Basispunkte und damit zum zweiten Mal seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs angehoben. Zugleich warnte EZB-Chefin Christine Lagarde davor, dass der Inflationsdruck über einen «längeren Zeitraum deutlich über dem Zielwert der EZB» verbleiben dürfte. «Die EZB behält sich weiterhin alle Optionen offen. Dazu gehört auch eine weitere Zinserhöhung im laufenden Jahr», hielt ein Ökonom fest. Die grössten Verluste im SMI verbuchen die Alcon-Aktien (-2.5%). Dass die Papiere gemieden wurden, lag vor allem am Konkurrenten Cooper. Der US-Konzern hatte am Vorabend mit seinem Zwischenbericht und einer tieferen Guidance enttäuscht.
GLOBAL | Die Stimmung ist eher verhalten
Die US-Börsen haben gestern an ihren bislang schwachen Wochenverlauf angeknüpft. Weiterhin wird die Stimmung von den Entwicklungen im Nahost-Konflikt und den gestiegenen Ölpreisen belastet. Allgemein unter Druck gerieten die KI-Aktien, die sich in den vergangenen Tagen noch gegen die allgemeine Börsenschwäche gestemmt hatten. Chip- und Speicherwerte wie Western Digital, Intel, Sandisk und Micron erlitten Kursverluste von bis zu 5%. Als Belastung galt, dass der chinesische Anbieter Deepseek mit einem neuen KI-Modell den Druck auf die US-Konkurrenz erhöht. Apple konnte dagegen einen Kursanstieg um 3.6% verbuchen. Mit einem Tag Verspätung reagierte die Aktie doch noch positiv auf die Vorstellung eines neuen, faltbaren iPhones. Zu Wochenschluss könnten die nachbörslich erwarteten Resultate von Oracle und Adobe für den Tech-Sektor noch einmal von Bedeutung werden. Beide Aktien lagen im Vorfeld klar im Minus, Oracle aber relativ stark mit mehr als 5%.
Quelle: ETFWorld
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