Raiffeisen Börse täglich : Der Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte relativ robust gezeigt.
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DER TAG | Berichtssaison läuft auf Hochtouren
Während der Börsenhandel heute vor allem von der auf Hochtouren laufenden Berichtssaison geprägt wird, schauen die Anleger auch auf die EZB-Sitzung. Ökonomen erwarten, dass die Währungshüter die Leitzinsen unverändert bei 2.25% belassen. Während die Entscheidung an sich ein Non-Event für die Börsen darstellt, dürfte die Aufmerksamkeit vor allem auf den Aussagen von EZB-Chefin Lagarde liegen.
SCHWEIZ | Nestlé will Wassergeschäft verkaufen
Der Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte relativ robust gezeigt. Als Stütze für den SMI erwiesen sich die schwergewichtigen Nestlé (+2.2%). Die «Financial Times» berichtete, dass Nestlé kurz vor einer Einigung über den Teilverkauf seines europäischen Wassergeschäfts steht. Die Pharmariesen Roche (-0.4%) und Novartis (-0.2%) notierten hingegen tiefer. Sandoz (-4.9%) reagierte in einer Stellungnahme auf die US-Pläne, Zölle in Höhe von 100% auf Generika zu erheben, zurückhaltend. Aussagen zu möglichen Investitionen in den USA oder Änderungen des Produktionsnetzwerks wollte der Konzern wegen der aktuell noch unklaren Ausgangslage nicht machen. Analysten des US-Researchhauses Bernstein bezweifeln, dass sich Trumps Pläne in der vorgesehenen Frist umsetzen lassen. Zwar gebe es in den USA freie Produktionskapazitäten, diese reichten jedoch bei weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken, heisst es in einem Kommentar. Rund 90% aller verschriebenen Medikamente in den USA seien Generika, während weniger als 5% der grossen Wirkstofffabriken weltweit in den USA stünden.
GLOBAL | Tesla konnte die Wall Street nicht überzeugen
Mit Blick auf eine von KI und Robotik geprägte Zukunft hat der Autobauer Tesla seine Ausgaben im zweiten Quartal auf 5.8 Milliarden US-Dollar erhöht, wodurch sein freier Cashflow trotz eines Umsatzanstiegs zum ersten Mal seit zwei Jahren ins Minus geriet. Tesla meldete gestern nach Börsenschluss in den USA für das zweite Quartal einen negativen freien Cashflow von 1.1 Milliarden Dollar. Die Aktie fiel gestern im nachbörslichen Handel um mehr als 4%. Alphabet hat dagegen die Wall-Street-Erwartungen übertroffen. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 24.0% auf fast 120 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit knapp 117 Milliarden Dollar gerechnet. Das Cloud-Geschäft stieg sogar um rund 82.0% auf 24.8 Milliarden Dollar. Weniger gut läuft es bei IBM. Das IT-Unternehmen hat nach einem enttäuschend verlaufenen zweiten Quartal die Umsatzprognose für das laufende Jahr leicht gesenkt.
Quelle: ETFWorld
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